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Melinda und Bill Gates Sie sollen keinen Ehevertrag haben

Bill Gates und Melinda Gates
Bill Gates und Melinda Gates
© Getty Images
Bill Gates und Noch-Ehefrau Melinda Gates lassen sich scheiden. Trotz des großen Vermögens des Microsoft-Gründers soll es keinen Ehevertrag geben.

Bill Gates, 65, und seine Ehefrau Melinda Gates, 56, gaben am Montag (3. Mai) mit einem gemeinsamen Statement auf Twitter ihre bevorstehende Scheidung bekannt. Wie das US-Magazin "People" berichtet, soll das Vermögen anhand einer Trennungsvereinbarung aufgeteilt werden. Das würde aus den Scheidungspapieren hervorgehen.

Bill Gates: Unterhaltszahlung an Melinda werde "nicht benötigt"

Im Scheidungsantrag von Melinda Gates, der im King County im US-Bundesstaat Washington eingegangen ist, erklärt die Noch-Ehefrau des Milliardärs, dass die Ehe "unwiederbringlich kaputt" sei. Sie bittet das Gericht, die Ehe aufzulösen und die Trennung zu akzeptieren. Eine Unterhaltszahlung des Ehepartners werde "nicht benötigt", heißt es in dem Dokument weiter. Im April 2022 soll das Paar für den Scheidungstermin vor Gericht erscheinen.

In dem Statement zu ihrem Ehe-Aus gaben beide an, die Arbeit für ihre Organisation "Bill & Melinda Gates Foundation" fortführen zu wollen. Das Paar glaube jedoch nicht länger daran, "dass wir als Paar zusammen weiter wachsen können in dieser kommenden Phase unseres Lebens".

Vermögen Gates wird auf mehr als 108 Milliarden Euro geschätzt

Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" führt Gates hinter Amazon-Gründer Jeff Bezos, 57, und den Unternehmern Bernard Arnault, 72, sowie Elon Musk, 49, auf Platz vier der Rangliste der reichsten Menschen der Welt. Das Vermögen von Gates wird derzeit auf umgerechnet mehr als 108 Milliarden Euro geschätzt.

Bill und Melinda Gates heirateten 1994. Sie haben drei gemeinsame Kinder: Sohn Rory, 21, und ihre Töchter Phoebe, 18, und Jennifer, 25. Jennifer Gates hat sich bereits zu der Scheidung ihrer Eltern geäußert. Schon vor vielen Jahren wurde bekannt, dass er und seine Noch-Ehefrau Melinda den Kindern umgerechnet nur jeweils rund 8,5 Millionen Euro hinterlassen wollen – also einen Bruchteil des Vermögens. 2013 erklärte der Unternehmer der "Bild am Sonntag" diesen Entschluss: "Meine Frau und ich glauben, dass man seinen Kindern keinen Gefallen erweist, wenn man sie mit Geld überschüttet, das sie nicht selbst verdient haben."

Verwendete Quellen: people.com, bild.de

SpotOnNews


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