Bill Cosby: Cosby muss wie geplant vor Gericht

Der Tod von Bill Cosbys Tochter Ensa ändert offenbar nichts am Ablauf des Gerichtsverfahrens, das dem Entertainer derzeit bevorsteht

Sein Beileid wegen des Todes von Tochter Ensa hat der verantwortliche Richter Bill Cosby, 80. ausgesprochen, an dem geplanten Ablauf des neu aufgesetzten Verfahrens wegen sexuellen Missbrauchs gegen den Komiker wird sich aber nichts ändern. Wie die US-amerikanische Seite "TMZ" berichtet, hatte Cosbys Anwalt Tom Mesereau bei einer Anhörung am Montag in Norristown, Pennsylvania, gar um einen Abbruch des Prozesses gebeten. Er stieß damit aber offenbar auf taube Ohren.

Verfahrensbeginn 2. April

Das neue Verfahren, das notwendig wurde, nachdem sich die Geschworenen im ersten Prozess gegen den ehemaligen TV-Star nicht auf ein Urteil einigen konnten, wird demnach wie geplant am 2. April dieses Jahres starten, also in weniger als einen Monat.

Der Grund für den erhofften Abbruch des Verfahrens ist ein tragischer: Cosby trauert seit der vergangenen Woche um seine Tochter Ensa, die am 26. Februar in Massachusetts an den Folgen einer langwierigen Nierenerkrankung gestorben ist. "Die Cosby-Familie dankt vielen Menschen für ihre Gebete für ihre geliebte und wunderschöne Ensa", hieß es damals von Seiten der Hinterbliebenen. Sie wurde nur 44 Jahre alt.

Ensa stammt aus der Ehe von Bill Cosby mit Camille O. Cosby, 73. Das Paar ist seit 1964 verheiratet und hat zusammen fünf Kinder. Nur drei sind noch am Leben. Ihr Sohn Ennis Cosby wurde im Januar 1997 bei einem Raubüberfall ermordet. Er wurde nur 27 Jahre alt.

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