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Bill Cosby Betäubte Frau(en) vor Sex


Bill Cosby hat sich Beruhigungsmittel besorgt, um diese Frauen zu geben, mit denen er Sex wollte. Das sagte er offenbar unter Eid aus

Neue Enthüllungen im Fall Bill Cosby: Der 77-jährige Entertainer soll 2005 vor Gericht ausgesagt haben, den Arnzeistoff Quaaludes mit der Absicht erworben zu haben, sie Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte. Das berichtet "Associated Press".

Den Dokumenten zufolge habe eine Anwältin Cosby unter Eid gefragt: "Hatten Sie den Hintergedanken, dass sie die Betäubungsmittel bei Frauen einsetzen würden, mit denen Sie Sex haben wollten?" Diese Frage habe er mit "Ja" beantwortet, seine Aussage später jedoch dementiert und angegeben, er hätte die Frage falsch verstanden und "Frau" statt "Frauen" gehört.

Cosbys Anwälte hatten sich gegen deren Veröffentlichung gewehrt, mit der Begründung, dass sie ihren Klienten bloßstellen würden.

Zwei Dutzend Frauen machen ihm Vorwürfe

Die Aussage, die der 77-Jährige unter Eid gemacht haben soll, stammt aus einem Prozess, der zehn Jahre zurückliegt. Der Frau, die gegen ihn vor Gericht gezogen war, habe laut der Aussage von Cosby drei halbe Tabletten Benadryl von ihm erhalten, heißt es in dem Bericht weiter. Die beiden Seiten hatten sich 2006 außergerichtlich geeinigt. Die Vereinbarung ist geheim.

Mehr als zwei Dutzend Frauen werfen Cosby sexuelle Delikte vor, dazu gehören auch Anschuldigungen, er habe einige von ihnen unter Drogen gesetzt und missbraucht. Viele der angeblichen Fälle liegen aber Jahrzehnte zurück und wären verjährt. Cosbys Anwälte haben die Anschuldigungen zurückgewiesen. ABC News zitiert aus einem Statement des Cosby-Lagers bezüglich der jetzt aufgetauchten Dokumente: Der einzige Grund, warum Mr. Cosby einem Vergleich zugestimmt habe, war, weil es zu dieser Zeit beschämend gewesen wäre, alle Frauen in den Zeugenstand zu holen und seine Familie "wusste nichts davon. Das wäre sehr schmerzlich gewesen".

SpotOnNews

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