Beverly Johnson Sie hungerte als Model

Beverly Johnson
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Model Beverly Johnson sprach über das "Hungern" als Teil des Model-Seins.  

Dünn, dünner, am dünnsten: Für Beverly Johnson (59) war das Hungern eine Art "Berufsrisiko" des Model-Jobs.

Die Beauty war das erste schwarze Model, das es auf das Cover der amerikanischen und französischen 'Vogue' geschafft hat und gilt als eine der einflussreichsten Frauen des Mode-Business des 20. Jahrhunderts. Johnson zählt zu den Fashion-Stars, die in der neuen Dokumentar-Serie 'About Face: Supermodels Then and Now' auftreten. In der Show sprach sie über die Veränderungen in der Mode-Industrie in den letzten Jahrzehnten: "Man isst nicht. Wirklich. Man hungert. Das war Teil des Berufsrisikos beim Modeln und es ist wirklich traurig zu beobachten, dass auch normale Leute das nachahmen, um dünn zu bleiben, vor allem junge Mädchen", erklärte sie.

Auch ihre ehemalige Kollegin Carol Alt erinnerte sich daran, dass sie sich Essen untersagte. Im Rückblick bedauere sie, was sie ihrem Körper damals zumutete: "Wenn man jung ist, ist man noch so verrückt und hungert einfach. Ich tat das ohne Sinn und Verstand, ohne einen Arzt um Rat zu fragen. Das war verrückt. Mittlerweile stelle ich die Gesundheit über alles andere", berichtete sie in 'Access Hollywood'. Weiterhin erinnerte sich Alt an eine Situation, in der sie eine Jobabsage bekam, weil sie zu dünn war. Damals hatte sie Kleidergröße 34 und kann es kaum glauben, dass Models heutzutage oftmals die Kleidergröße 32 haben: "Heute ist man weltweit davon besessen, dünn zu sein. Früher waren nur wir Models extrem dünn. Und keiner wollte uns nachahmen. Heute will jeder dünn sein und damit müssen alle mitmachen", reflektierte Carol Alt die Situation.

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