Benedict Cumberbatch Hamlet, vom Pech verfolgt


Benedict Cumberbatch will einfach nur Theater spielen, hat es aber nicht leicht

Da wird der "Sherlock" zum "Hamlet" - und dann läuft auch noch alles schief! Die Rede ist von Benedict Cumberbatch, der derzeit auf den Brettern, die die Welt bedeuten, steht. Im Londoner Barbican Theater darf er derzeit den berühmten Klassiker aufführen. Doch nicht alles läuft nach Plan.

Theater mit Hindernissen

Weil sich während seiner Performance von "Hamlet" ein Teppich unter einer Tür verklemmte, rief der Schauspieler, wie unter anderem der "Mirror.co.uk" berichtet, lauthals "Fuck". Übersetzen kann man das ungefähr mit "Scheiße". Wer nun seinen Shakespeare-Roman aufschlägt und nach dieser Stelle sucht: Die Zeit kann man sich sparen, denn das "F-Wort" kommt da nicht drin vor.

Cumberbatch hätte sich einfach mal auf die Zunge beißen sollen. Dann hätte niemand etwas von der fiesen Teppich-Panne mitbekommen. Allerdings hatte der Schauspieler schon im Vorfeld leicht geschundene Nerven.

Eine Audioaufnahme, die ihn bei dem berühmten "Sein oder nicht sein"-Monolog unterstützen sollte, wies plötzlich Fehler auf. Er musste die Rede erneut sprechen.

Und dann noch all die Fans mit Handy

Tja, und dann gibt es noch etwas, was alles andere als schön ist: Sobald er ein Licht im Publikum sehe, empfinde er das als störend, erklärte er nach einer seiner Vorführungen in einem Youtube-Video. Umso störender für den Mimen, wenn er in eine wahre Flut von Fanhänden mit Handys blicken muss, und rot blinkenden Lämpchen, die anzeigen, dass gerade eine Aufnahme läuft. Kann denn niemand mehr einfach den Moment einer Theatervorführung genießen?

Es sei kränkend und es gebe für einen Schauspieler nichts schlimmeres, als auf der Bühne eine solche Erfahrung machen zu müssen, so Cumberbatch. Mit dem Starrummel um seine Person wird er sich vermutlich niemals arrangieren können.

+ida SpotOnNews

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