Benedict Cumberbatch: Entführt in Südafrika

In einem Interview hat "Sherlock Holmes"-Star Benedict Cumberbatch von einer dramatischen Erfahrung berichtet, die er vor acht Jahren in Südafrika machte - und die ihn bis heute prägt

Zum ersten Mal hat Benedict Cumberbatch über ein tiefgreifendes Erlebnis in seinem Leben berichtet, von dem auch seine Fans nichts ahnten: Der Schauspieler, der aktuell wieder in England für "Sherlock Holmes" vor der Kamera steht, enthüllte in einem Gespräch mit "The Hollywood Reporter", dass er 2005 in Südafrika entführt wurde.

Das größte Trauma seines Lebens habe sich, so erzählte der 37-Jährige, in der Nähe von Durban abgespielt. Hier sei er mit zwei Freunden im Auto auf dem Rückweg von Dreharbeiten der Serie "To the Ends of the Earth" gewesen, als einer der Reifen geplatzt sei. "Wir waren alarmiert, weil es ein besonders gefährlicher Ort zum Fahren ist", so Cumberbatch, dem angesichts der Erinnerungen die Tränen kamen. Beim Reifenwechsel seien dann plötzlich sechs bewaffnete Männer aus der Dunkelheit aufgetaucht und hätten sie überfallen. "Sie sagen so etwas wie 'Guck runter! Guck runter! Nimm die Hände hinter den Kopf! Guck auf den Boden' ... " Danach sei er gemeinsam mit seinen Freunden gefesselt und per Auto weggefahren worden.

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©Gala

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Als er seinen Entführern sagte, dass er das Gefühl in seinen Gliedmaßen verliert, hätte man ihn sogar in den Kofferraum des Wagens gesperrt. Mitten im Nirgendwo habe man angehalten und er sei zu Boden gestoßen worden. "Ich hatte Angst, ich hatte wirklich Angst. Ich habe gesagt: 'Was habt Ihr mit uns vor? Wollt Ihr uns töten?'" Er habe gefürchtet vergewaltigt oder gefoltert zu werden, bekannte der Brite im Interview. Ohne weitere Erklärung seien sie aber dann auf freien Fuß gesetzt und in die Dunkelheit entlassen worden. Und das glücklicherweise ohne ernsthafte Verletzungen. Später sei ihnen ein völlig Fremder zur Hilfe gekommen, was ihn zu Tränen gerührt habe.

Nach dieser dramatischen Erfahrung sehe Bendecit Cumberbatch das Leben mit anderen Augen und genieße es mehr: "Es hat ... wirklich meine Werte im Leben verändert."

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