Ben Tewaag Er spendet "Promi Big Brother"-Geld an Mutter Uschi Glas

Ben Tewaags unterstützt das Projekt "Brotzeit e.V." seiner Mutter Uschi Glas mit 35.000 Euro

Großzügige Geste von Unternehmer Ben Tewaag, 40, der als Erstplatzierter bei "Promi Big Brother" 100.000 Euro gewann: Er spendet einen Teil des Geldes an den Verein "Brotzeit" seiner Mutter Uschi Glas, 72.

Ben Tewaag spendet 35.000 Euro an Brotzeit e.V.

"Es geht nicht um meine Mutter oder Dieter. Also nichts Privates", erklärt der Ben Tewaag auf seiner Facebook-Seite den Beweggrund für seine finanzielle Hilfe. "Ich halte das Projekt für großartig und durchdacht. Es bringt Generationen zusammen. Hilfsbedürftige Kinder werden von (gesellschaftlich Vergessenen) älteren Generationen 'bekocht' bzw. wieder zusammengeführt."

Darum kümmert sich der Verein von Uschi Glas

Gegründet hatte Uschi Glas den Verein 2008 mit ihrem Ehemann Dieter Hermann. Ihr Ziel: Schulkinder sollen ein ausgewogenes Frühstück erhalten, damit sie sich motiviert und ohne knurrenden Magen auf den Unterricht konzentrieren können. Eine Idee mit Erfolg: Heute werden jeden Tag 7500 Kinder Schulkinder mit einer gesunden Morgen-Mahlzeit, die von Senioren zubereitet wird, versorgt. Ein Projekt, das auch Sohn Ben Teewag am Herzen zu liegen scheint. Dennoch kommt seine großzügige Unterstützung von 35.000 Euro für viele überraschend.

Eine Spende, mit der kaum einer gerechnet hat

Vor einem halben Jahr hatte sich Tewaag noch negativ über den Verein seiner Mutter geäußert. Dass die Tage des vermeintlichen "Bad Boys" jedoch gezählt sind, bewies der Inhaber einer erfolgreichen Firma für Luftaufnahmen während seiner Teilnahme an "Promi Big Brother". Sanftmut statt Ausraster, Streitschlichter statt Konfliktsucher, Spaßkanone statt Provokateur - wer auf skandalträchtige Schlagzeilen von Ben Tewaag gehoffte hatte, wurde enttäuscht.

Doch auch ein anderer Punkt mag bei seiner Entscheidung, den Verein von Uschi Glas zu unterstützen, eine Rolle gespielt haben: Vertrauen. "Ich spende das Geld bewusst für das Projekt meiner Mutter. Ich glaube, dass wir hier genügend Probleme haben. Ich spende das Geld nicht nach Afrika, wo ich nicht genau weiß, ob jeder Cent ankommt", erklärt Ben gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Die Fans sind begeistert

Fast 5500 Mal quittierten Fans auf Facebook Bens Aktion mit einem "Like". Ein Wort liest man in diesem Zusammenhang vor allem: Respekt.

"Find ich super. Ich koche selber jeden Tag für 30 Kinder, die hungrig zur Schule gehen und dann mittags voller Freude in unserer Einrichtung ein warmes Essen bekommen!", schreibt Userin Anja. Followerin Eva lobt: "Empathie und ein gutes Herz sind heutzutage eine Seltenheit. Schön, dass es noch Menschen wie Dich gibt."

jre


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