Ben Kingsley: Arbeitet wie im Schlaf

Schauspieler Ben Kingsley genoss die Zeit bei der Arbeit an seinem neuen Animationsfilm "Die Boxtrolls" in vollen Zügen. Denn er synchronisierte ausschließlich im Liegen

Ben Kingsley, 70, ist einer von Hollywoods stärksten Charakter-Schauspielern. Er wurde durch Rollen wie "Ghandi", für dessen Darstellung er 1982 einen Oscar erhielt, oder des Buchhalters "Itzhak Stern" in Steven Spielbergs, 68, Meisterwerk "Schindlers Liste" bekannt. Mittlerweile hat Sir Kingsley, der 2001 von der englischen Queen zum Ritter geschlagen wurde, in rund 100 Filmen mitgespielt.

Sein neuer Streifen "Die Boxtrolls" war für den Briten allerdings eine ganz neue Erfahrung. Denn in dem Animationsfilm konnte er einzig und allein mit seiner Stimme arbeiten. Die leiht er Bösewicht "Archibald Snatcher", einer sehr markanten, exzentrischen Gestalt. "Ich wollte diesen komplexen Charakter mit meiner Stimme widerspiegeln. Deshalb dehnte ich die Vokale, spielte mit meinem britischen Akzent. Doch ich merkte schnell, dass ich dafür sehr entspannt sein musste", so Kingsley im Interview mit Gala. "Snatcher hat einen immensen Bauchumfang und seine Stimme sollte genau von dort kommen. Nicht von da, wo meine Stimme normalerweise herkommt."

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Deshalb entschied sich der Oscar-Preisträger für eine eher ungewöhnliche Arbeitshaltung: "Ich habe ausschließlich im Liegen synchronisiert. Sie haben mir im Studio extra einen Platz auf einem gemütlichen Sofa eingerichtet und das Mikrofon so zurecht gebastelt, dass ich vollkommen entspannt sprechen konnte. Das hat mir unheimlich geholfen", verriet Kingsley.

Das Stop-Motion-Abenteuer "Die Boxtrolls", rund um die in Pappkartons lebenden, liebenswürdigen Kreaturen, startet am 23. Oktober in den deutschen Kinos.

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