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Ben Affleck spielt Alkoholkranken Gefährdet er mit dieser Rolle seine Gesundheit?

Ben Affleck
© Getty Images
Ben Affleck hat gerade einen Entzug hinter sich. Nun steht er in der Rolle eines Alkoholkranken vor der Kamera. Ist das eine gute Idee?  

Der Notfall ist erst wenige Monate her. Mitte August rief Ben Affleck, 46, seine Ex-Frau Jennifer Garner, 46, an, damit sie ihn in die Entzugsklinik bringt. Wochenlang war er kaum nüchtern gewesen, sein Zustand alarmierend. 

Ben Affleck steht wieder vor der Kamera

Nun, nachdem er in der Luxus-Entzugsklinik "The Canyon" entgiftete, steht der Oscar-Gewinner wieder vor der Kamera. In dem Drama "Torrance" spielt er einen ehemaligen Profi-Basketballspieler, der alkoholkrank wird, seine Familie verliert und als Jugendtrainer einen Neustart wagt. Eine Rolle, die Ben Affleck möglicherweise zu nah geht. Am Set des Films wird der dreifache Familienvater nun täglich mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ob er dem schon gewachsen ist? GALA fragte bei Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth, Oberarzt der Alkohol-Entzugsstation des Klinikums am Europakanal in Erlangen, nach. "Das hängt in erster Linie davon ab, inwieweit er sich zuvor mit seiner Suchterkrankung auseinandergesetzt hat und ob er sein eigenes Problem bewältigt hat", erklärt der Mediziner. 

Ben Affleck kürzlich auf dem Weg zum Gottesdienst in Santa Monica 
Ben Affleck kürzlich auf dem Weg zum Gottesdienst in Santa Monica 
© Splashnews.com

Gefährdet die neue Rolle den Zustand des Schauspielers?

Klar ist: Eine Pause nach dem Entzug hätte Ben Affleck gut getan, denn als gefestigt gilt man erst nach einer gewissen Zeit. Sucht-Experte Braunwarth: "Von einer festen Alkoholabstinenz kann man erst ab etwa drei bis fünf Jahren nach dem Entzug sprechen." Affleck weiß selbst, dass man von einer Sucht nicht geheilt werden kann. Nach seinem Klinikaufenthalt schrieb er seinen Fans via Instagram mit drastischen Worten: "Es ist eine schwierige und lebenslange Schlacht, gegen seine Sucht anzukämpfen. Man ist deshalb nie mit der Behandlung fertig." Aber ist es dann gut, in "Torrance" wieder mit den eigenen Dämonen konfrontiert zu werden? "Ich sehe darin ein erhebliches Risiko. Bestimmte Reize können das Suchtverhalten wieder auslösen", warnt Mediziner Braunwarth.

Jennifer Garner versucht ihren Ex-Mann zu unterstützen

Eine Erfahrung, die Ben Affleck bereist kennt. 16 Jahre nach seinem Entzug griff er voriges Jahr wieder zur Flasche. Unterstützung bekommt er nach wie vor von Ex-Frau Jennifer Garner. Sie sorgt dafür, dass der Kontakt zwischen Affleck und den drei gemeinsamen Kindern intensiv und gut bleibt. Allerdings droht auch sie jetzt, in altbekannte Verhaltensmuster zurückzufallen: In Hollywood heißt es, die Schauspielerin sei frisch verliebt in John Miller, 40, Unternehmer und geschiedener Familienvater – ein Mann, der fest im Leben zu stehen scheint. Millers Ex-Frau behauptet hingegen, er sei krankhaft kontrollsüchtig und habe seine Emotionen nicht im Griff. Für Jennifer Garner – die stets verständnisvolle Partnerin, den "Engel Hollywoods" – keine günstige Konstellation, um dauerhaft glücklich zu sein.

Gala

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