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Bastian Schweinsteiger "Mein Respekt gilt Joachim Löw"

Bastian Schweinsteiger spielte von 2004 bis 2016 für die Deutsche Fußballnationalmannschaft.
Bastian Schweinsteiger spielte von 2004 bis 2016 für die Deutsche Fußballnationalmannschaft.
© Action Press
Bastian Schweinsteiger hat viele Jahre seiner Karriere in der Deutschen Fußballnationalmannschaft unter Trainer Joachim Löw bestritten. Nachdem dieser nun seinen Rücktritt nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 angekündigt hat, zollt ihm der Ex-Kicker rührend Tribut.

Bastian Schweinsteiger, 36, hat mit Joachim Löw, 61, die wohl härtesten Niederlagen als auch die größten Triumphe in seiner Fußballkarriere erlebt. Zu letzteren gehört mit Sicherheit der Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014. Die Bilder dieses brasilianischen Sommermärchens sind vielen noch im Gedächtnis. Nun wird Jogi, wie der Bundestrainer von Fans und Spielern genannt wird, sein Amt nach der EM 2021 niederlegen, wie er am Montag (8. März 2021) mitteilte. Sein erfolgreicher Schützling Bastian ehrt ihn aus diesem Anlass mit bewegenden Abschiedsworten.

Bastian Schweinsteiger: "Auch ich habe ihm persönlich viel zu verdanken"

"Mein Respekt gilt Joachim Löw, er hat den deutschen Fußball als Bundestrainer über Jahre positiv geprägt, gekrönt durch den WM Titel 2014", schreibt Schweinsteiger zu einem Throwbackfoto, das ihn eng umschlungen mit seinem ehemaligen Trainer zeigt. "Auch ich habe ihm persönlich viel zu verdanken", betont der 36-Jährige und wünscht Löw und dem Team "zum Abschluss den EM Titel 2021."

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Ein hoffnungsfroher Traum, an den der ehemalige Nationalspieler offenbar fest glaubt. "Joachim Löw muss ja jetzt nicht mehr auf irgendetwas Rücksicht nehmen. Das Ziel ist für ihn ganz klar, das ist der EM-Titel. Da kann er volles Rohr nach vorne gehen, ohne nach links und rechts zu gucken. Er hat alle Zügel in der Hand jetzt," erklärt der ARD-Experte im "Sportschau"-Interview mit Claus Lufen

"Die Entscheidung ist gefällt, es ist Klarheit da"

Der bevorstehende Rücktritt als Bundestrainer könne auf Löw befreiend wirken, mutmaßt Schweinsteiger. "Er muss nicht mehr viel nachdenken über die Zeit nach der EM. So muss er kein Augenmerk mehr darauf legen, den Generationswechsel weiterzuführen. Es zählt einzig und allein das nackte Ergebnis und das Resultat bei der EM."

Die Moral der Mannschaft sieht er durch Jogis Entscheidung nicht gefährdet. "Es herrscht dann keine Unruhe. Die Entscheidung ist gefällt, es ist Klarheit da. Das kann auch Energien freisetzen für die Mannschaft. Die weiß, der Trainer spielt sein letztes Turnier", erklärt der 36-Jährige. "Und jeder, der dabei ist, wird alles in die Waagschale werfen, um ihm den Abschluss so schön wie möglich zu machen." 

Verwendete Quellen:instagram.com, sportschau.de

ama


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