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Barbara Meier Bereit für Baby Nummer zwei

Barbara Meier
© Getty Images
Barbara Meier ist vor acht Wochen Mutter geworden. Mit GALA spricht sie darüber, wie es ihr nach der Geburt geht und über ein mögliches zweites Baby.

Ein Spätsommertag in Wien. Top-Model Barbara Meier, 34, geht
mit ihrer kleinen Tochter spazieren und setzt sich zwischendrin auf eine Parkbank. Der Blick wandert gleich zu Marie-Therese in den Kinderwagen. Die Äuglein, die Wangen, die Füße: einfach nur zucker.

Zum ersten Mal spricht Barbara nun über den Tag der Geburt und verrät, was sie und ihr Ehemann, der österreichische Unternehmer Klemens Hallmann, 44, sich fürs Elternsein vorgenommen haben.

Barbara Meier im großen Baby-Interview

GALA: Mit welchen Gefühlen denken Sie an den Tag der Geburt?
Barbara Meier: Der emotionalste Moment war für mich, als ich den ersten kleinen Schrei – eigentlich war es mehr ein Quieken - von unserer Tochter gehört habe. Da wusste ich: Ein neuer Mensch ist in meinem Leben. Für immer. Und obwohl wir uns ja eigentlich erst mal kennenlernen mussten, verspürte ich von jetzt auf gleich diese tiefe Verbundenheit zwischen Mama und Baby.

War Ihr Mann dabei?
Das war er.

Als die Kleine auf der Welt war, ist Klemens mit ihr zum Abwiegen und zu den Untersuchungen gegangen. Er durfte sie als Erstes auf dem Arm halten.

Ich fand es schön, das zu sehen. Ein Vater kann an einer Schwangerschaft ja nur sehr indirekt teilnehmen - und jetzt war es Klemens endlich so richtig möglich.

Hatten Sie sich schon vorher auf den Namen geeinigt?
Marie-Therese war tatsächlich einer der ersten Namen, den wir im Kopf hatten. Klemens’ Oma hieß Marie. Meine Oma Barbara, aber ich wollte nicht, dass es Barbara, die Dritte bei uns in der Familie gibt. (lacht) Meine andere Oma hieß Theresia. Als wir die Kleine dann das erste Mal gesehen haben, wussten wir, das passt.

Baby Marie-Therese soll äußerlich nach Barbara kommen

Finden Sie, dass sie Gesichtszüge von Ihnen oder Ihrem Mann hat?
Also weder Klemens noch ich erkennen, wem sie mal ähnlich sehen wird. (lacht)

Meine beiden Tanten aus Bayern, die Marie-Therese bislang nur von Fotos und Videos kennen, sagen, sie sehe aus wie ich als Baby.

Ich hoffe, dass sie die schönen Augen von Klemens bekommt. So sehe ich jeden Tag meinen Ehemann in ihr.

Und die tollen roten Haare?
Wir beobachten, in welche Richtung die sich entwickeln. Das kann man ja noch nicht genau sagen.

Wie waren die ersten Tage zu Hause?
Ich war drei Tage im Krankenhaus, und dann ging es zurück. Vor der Geburt hatte ich mir diesbezüglich Sorgen gemacht. Ich dachte, wie soll das gehen? Woher soll ich wissen, was zu tun ist? Aber tatsächlich weiß man das instinktiv. Ich habe schnell eine Routine und Sicherheit für mich gefunden.

Stillen Sie?
Ja. Das wollte ich auch. Und glücklicherweise klappt es. Stillens ist einfach wunderschön und so intim. Diesen Moment teilen nur Marie-Therese und ich. Wir gehören zusammen. Ich möchte aber auch, dass Klemens ihr demnächst ein Fläschchen mit meiner Milch gibt. Er soll auf eine für ihn erlebbare Weise daran teilhaben können.

Wie macht er sich als Vater?
Klemens kann nicht wie ein Angestellter in Elternzeit gehen. Er trägt viel Verantwortung für seine Firmen, daher ist er viel im Büro. Wenn er Zeit mit unserer Tochter verbringt, ist er ein sehr toller Papa. Er ist liebevoll und so lustig mit ihr. Marie-Therese lernt gerade zu lachen. Mir geht das Herzauf, wenn ich die beiden spielen sehe. Das ist jetzt meine kleine Familie.

Wie klappt es denn mit dem Schlafen?
Tatsächlich sehr gut. Ich weiß, da werden andere Mamis neidisch, aber die Kleine hat von Anfang an Nächte gehabt, an denen sie viele Stunden am Stück geschlafen hat. Abends ziehe ich eine Spieluhr auf und lege sie ihr ins Bettchen – dann träumt sie ganz rasch.

Und Ihr Mann?
Da ich stille, kann Klemens nachts sowieso nicht viel beitragen. Warum sollten also zwei Leute müde sein. Mir ist es lieber, er ist entspannt und kann sich bei der Arbeit konzentrieren.

Merken Sie schon, ob sich Ihre Ehe durch das Kind verändert?
Unsere Beziehung hat sich nochmal mehr vertieft. Die Kleine verbindet uns für immer. Sie ist 50 Prozent von mir, 50 Prozent von Klemens. Das ist schon toll, dass wir uns zusammengetan
haben, um dieses Menschlein zu kreieren. Trotzdem wollen wir nicht nur Eltern sein, sondern auch ein Ehepaar bleiben.

Das heißt für mich, dass ich meinen Mann niemals Papa nennen werde, sondern er bleibt Klemens für mich.

Schon jetzt versuchen wir, uns hin und wieder Zeit zu zweit zu nehmen. Zum Beispiel ein nettes Dinner, bei dem es nicht nur um das Kind geht.

Das finde ich wichtig, dass wir das nicht aus den Augen verlieren.

Und jetzt, wo das erste Kind da ist, bekommt man da direkt Lust auf ein zweites?
Wir haben wirklich viel Glück und haben uns von Anfang an zwei bis drei Kinder gewünscht. Durch unsere Tochter wird dieser Wunsch bestärkt.

Wann möchten Sie wieder mit der Arbeit anfangen?
Ich starte schon langsam wieder. Die ersten Filmprojekte stehen bereits kommende Woche an. Ich lerne fleißig Text, während die Kleine schläft.

Gala


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