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Barbara Meier Das große Baby-Interview

Barbara Meier, Klemens Hallmann
Barbara Meier, Klemens Hallmann
© Getty Images
Barbara Meier und Klemens Hallmann werden bald erstmals Eltern. In GALA spricht das Model exklusiv über die Schwangerschaft und die Zukunft ihres Kindes. 

Der große Teddybär sitzt schon in der Schubkarre und bekommt jetzt noch die rosa Schleife umgebunden. Die Farbe der Luftballons ist darauf abgestimmt. Beim exklusiven Shooting mit GALA und RTL verraten Top­ Model Barbara Meier, 33, und Unter­nehmer Klemens Hallmann, 44: "Es wird ein Mädchen!" Nach ihrer spek­takulären Hochzeit in Venedig im Juni 2019 wird ihre Liebe bald von einem Kind gekrönt.

"Die Schwangerschaft rast an mir vorbei", sagt Barbara und lächelt glücklich. "Mir wird bewusst, dass mein Leben in zwei Monaten ein ganz anderes sein wird." Rasant veränderte sich ihr Leben zum ersten Mal vor 13 Jahren. Die Mathematik­-Studentin wurde "Ger­many’s next Topmodel" und ist seitdem auf den internationalen Laufstegen zu Hause. Auch eine Karriere als Schauspielerin erarbeitete sie sich, zudem engagiert sie sich als Botschafterin für den Umweltschutz. Ihr Ehemann Klemens Hallmann ist Selfmade­-Milliardär. Mit 19 erwarb er seine erste Wohnung, sanierte sie und verkaufte sie mit Gewinn. Inzwischen besitzt er ein Immobilien­Imperium und eine Filmfirma, die Kinohits wie "Rush – Alles für den Sieg" produziert. Laut dem Wirtschaftsmagazin "trend" liegt er mit einem geschätzten Vermögen von 1,06 Milliarden Euro auf Platz 39 der 100 reichsten Österreicher. Ein schillerndes Power-­Paar der Society. Weltstars wie Arnold Schwar­zenegger gehören zu ihren Freunden. Und jetzt kommt bald ihr kleines Mädchen zur Welt. Wie wird das alles wohl werden?

Barbara, haben Sie schon einen Namen für Ihre Tochter?
Wir können uns noch nicht festlegen. Wir möchten einen deutschen Namen, der auch gut zu Hallmann passt. Wiederum sind wir so international unterwegs, da sollte der Name überall aussprechbar sein. Dann habe ich eine Studie gelesen, dass Lehrer Kinder aufgrund des Vornamens unterbewusst vorbenoten. Fest steht: Wir müssen uns bis zur Geburt einigen. 
Warum? 
Ich kenne mich. Ich werde nicht die Nerven haben, die Entscheidung zu fällen, wenn ich meine Tochter in den Armen halte. Sonst hat sie wochenlang keinen Namen. (lacht)
Wie ist es für Sie, die Ultraschallbilder zu sehen?
Ich bilde mir ein, dass sie tatsächlich meine Nase hat, und ich bin mir eindeutig sicher, die Form von Klemens' Füßen erkannt zu haben. 
Die Kleine darf sicherlich Ihre tollen roten Haare bekommen?
Ich brauche kein Mini­-Me. Natürlich wäre das süß, ich freue mich aber auch, wenn sie Klemens’ braune Augen und dunkle Haare hat. Wir hoffen, dass sie uns beiden ähnlich sieht.
Was hat es mit der Kette auf sich, die Sie tragen?
Die Kette war ein Geschenk von Klemens zur Schwangerschaft und auch zur Geburt. Ich habe sie an Weih­nachten bekommen. Ein großer blauer Aquamarin-­Stein, dessen Größe am Heiligen Abend die damals exakte Größe unseres Kindes hatte: 4,1 Zenti­meter. Klemens hat da ganz viel recherchiert und richtig lange suchen müssen, bis er den perfekten Stein gefunden hat. Die Kette hat er für mich designen lassen. Als ich diesen Stein in der Hand hielt, konnte ich mir zum ersten Mal richtig vorstellen, wie groß unser Baby zu diesem Zeitpunkt war.
Seit fünf Jahren sind Sie beide liiert. Wie würden Sie Ihre Liebesgeschichte beschreiben?
Ich wusste sehr schnell, dass Klemens der Mann für mich ist. Selbst als wir noch gar nicht fest zusammen waren, sondern uns nur gedatet haben. Und das ganz harmlos. Wir haben uns nicht kennengelernt und sind gleich mitein­ander nach Hause gegangen. Wir haben uns viel Zeit gelassen. Irgendwann saß ich dann im Flieger und hatte so ein Bild vor Augen, wie Klemens am Altar steht und ich auf ihn zugehe. Da wusste ich es. Unsere Beziehung ist speziell.
Warum speziell?
Ich bin gerne auf einer Bühne – er ist gerne hinter der Bühne. Klemens arbeitet hart und ist sehr erfolgreich in seinem Business – ich in meinem. Wir beide kommen aus ganz normalen Verhältnissen. Alles, was wir heute haben, haben wir uns selbst aufgebaut. Und das verbindet uns.
Und er trägt Sie auf Händen.
Er kümmert sich wirklich sehr um mich. Gerade jetzt auch während der Schwangerschaft. Klemens ist ein taffer Geschäftsmann. Privat hat er auch eine andere Seite. Sein romantischer Antrag in Cannes, unsere Hochzeit in Venedig, diese wunder­schöne Kette ... Er will mir unver­gessliche Momente bereiten.
Sie sind im bayerischen Amberg groß geworden. Wie sind Sie aufgewachsen?
Mit Werten wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit. Ganz bodenständig auf dem Land mit Obstbäumen und Gemüse im Garten.
Heute leben Sie anders. Wie wollen Sie Ihr Kind erziehen?
Genauso traditionell, wie wir erzogen wurden. Ein bisschen schwieriger wird es mit der Bodenständigkeit, denn Klemens und ich haben auf der ganzen Welt Freunde. Wir sind an Orten, wo viel Glamour ist. Es ist kein Landleben, das wir führen. Aber uns ist sehr wichtig, dass unsere Tochter lernen wird, dass Geld nicht vom Himmel fällt, sondern man hart dafür arbeiten muss.
Als Model haben Sie stets auf Ihre Figur achten müssen. Sind Sie gerne schwanger?
Ich kenne Models, die ein großes Problem damit hatten, schwanger zu sein. Ich muss sagen: Ich bin zum ersten Mal so richtig im Reinen mit mir und meinem Körper. Ich bewerte meine Figur nicht mehr und akzeptiere sie. Wäre ich nicht schwanger, hätte ich mich für unser Shooting unter Stress gesetzt, um mich richtig in shape zu bringen. Doch ich fühle mich wohl. Und obwohl ich viel und anders esse als sonst – nämlich viele Kohlenhydrate, Pasta und sogar eine Tüte Chips am Abend –, nehme ich nur am Bauch zu. Ich hab sogar das Gefühl, ich bin im Gesicht schlanker geworden. Es ist nicht mehr so rund, oder? (lacht) Ich verliere also durch die Schwangerschaft meinen Babyspeck. Wobei ich auf der Waage täglich ein neues Höchstgewicht erreiche.
Wie viel Kilo haben Sie zu­ genommen?
Bislang sind es sieben.
Sollen die Babypfunde dann schnell wieder runter?
Natürlich möchte ich wieder als Model arbeiten. Aber ich hoffe, dass meine neue Gelassenheit bleibt.
Wie gefallen Ihrem Mann denn die Kurven?
Er sagt immer, von vorne und von hinten würde man gar nicht erkennen, dass ich schwanger bin. Von der Seite findet er diesen Riesen-Bauch dann wahnsinnig lustig.
Wird er Sie in den Kreißsaal begleiten?
Ja, er will mit in den Kreißsaal. Ich finde es schön, wenn er den ersten Moment unseres Kindes miterlebt. Männer können in der Schwangerschaft ja wenig aktiv teilhaben. Ich kann zwar sagen: "Fühl mal, jetzt tritt es!" Aber das ist für einen Mann etwas ganz anderes. Ich rede zum Beispiel viel mit dem Baby, wenn ich alleine bin. Natürlich kann er auch mit dem Baby durch meinen Bauch reden, aber da höre ich ja mit. (lacht)
Werden Sie Ihr Kind stillen?
Ich möchte stillen, wenn es klappt.
Also sind Sie diejenige, die nachts aufstehen wird?
Klemens arbeitet sehr viel. Und er kann nicht dreimal in der Nacht aufstehen, weil er am nächsten Tag ausgeschlafen sein muss, um sich konzentrieren zu können. Das war mir schon immer klar.
Werden Sie anfangs getrennt voneinander schlafen?
Es kommt drauf an. Ich finde, es reicht, wenn einer von uns beiden müde ist. Ich will aber nicht komplett von meinem Mann getrennt sein. Das lassen wir auf uns zukommen.
Oft leiden Männer nach der Geburt darunter, dass sie nur noch die zweite Geige spielen. Fragen Sie sich, wie das Baby Ihre Ehe verändern wird?
Wir wollen bewusst darauf achten, dass wir uns hin und wieder Zeit zu zweit nehmen. Die Ehe ist uns wichtig. Klemens ist der Mann, den ich mir ausgesucht habe, mit dem ich mein Leben verbringen will. Gerade mit einem Baby muss man die Ehe pflegen, damit nichts einschläft.
Werden Sie Hilfe fürs Baby haben?
Ich hoffe, meine Mama wird mich anfangs unterstützen. Aber sie kann natürlich nicht so lange bei uns bleiben, weil sie nicht in Wien lebt. Wir werden irgendwann eine Nanny oder ein Au-pair haben, weil ich wieder arbeiten möchte. Kind und Familie wird für mich immer an erster Stelle stehen. Nur ist meine Arbeit auch ein großer Teil von mir. Ich habe schon immer mein eigenes Geld verdient. Ich habe allerdings schon jetzt festgestellt, wie sehr ein Kind das Leben beeinflusst.
Wie meinen Sie das?
Klemens und ich wollten unsere große Hochzeitsreise nach Australien und Neuseeland machen, dann wurde ich schwanger und wir haben sie gecancelt. Langstrecke zu fliegen erschien mir nicht richtig. Auch unseren geplanten Seychellen-Urlaub haben wir gestrichen. Da wurde mir bewusst, worauf meine Eltern für mich und meine Schwester alles verzichten mussten. Da weiß man die eigenen Eltern noch mal mehr wertzuschätzen.
Im Sommer vergangenen Jahres haben Sie Ihre Traumhochzeit gefeiert. War das Baby eigentlich geplant?
Uns beiden war immer klar: Wir wollen erst heiraten und dann eine Familie gründen. Wir sind sehr traditionell. Dass es dann so zügig geklappt hat, ist natürlich schön.
Ist die Familienplanung nun bereits abgeschlossen?
Ich würde mir zwei Kinder wünschen. Oder vielleicht auch mehr. (lacht)

Gala

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