Barack Obama Reality-Verbot im Weißen Haus


Ungleiche Paarung: Zwischen den Obamas und den Kardashians gibt es Zoff. Barack Obama möchte nicht, dass seine Töchter "Keeping Up with the Kardashians" ansehen. Die Reality-Show-Schwestern können das Fernsehverbot überhaupt nicht verstehen

Letztendlich geht es im Hause Obama wie in allen Familien zu: Regeln wie das Zimmer aufräumen, nicht den ganzen Tag im Internet surfen oder aber vor dem Fernseher sitzen, gelten auch für die Kinder im Weißen Haus. Und auch auf die Programmauswahl ihrer beiden Töchter achten Barack Obama und seine Frau Michelle genauestens.

Dass die Wünsche der Kinder und der Eltern dabei nicht immer übereingehen, erzählte die First Lady kürzlich in einem Interview: Malia, 10, und Sasha, 13, schauen sich gern die Reality-Show "Keeping Up with the Kardashians" an. Und das, so Michelle Obama, passe ihrem Gatten so gar nicht.

Im Interview mit "iVillage" erzählte Michelle Obama, dass sie eine etwas gemäßigtere Position als ihr Mann vertreten würde. Sie sorge sich nur darum, welche Eindrücke die Kinder aus einer solchen Sendung mitnehmen würden. "Wenn sie die richtige Lektion dabei lernen, wie zum Beispiel, dass das gerade verrückt war, dann ist das in Ordnung für mich", sagte sie.

Die Kardashians sollen geschockt gewesen sein von der Ablehnung aus dem Weißen Haus. Internetdienste "Radaronline" zitieren Freunde der Familie, die von Wutausbrüchen und Beschimpfungen einzelner Mitglieder berichten. Denn angeblich habe Barack Obama Khloe Kardashian bei einem Treffen im letzten Jahr gesagt, dass es eine "großartige Show" sei. Dies berichtete "Tmz.com". Ordentlich Eindruck hatte der Präsident auf sie in jedem Fall gemacht: Fortan betitelte sie ihn als ihren Traummann.

Dumm nur: Am Dienstag (25. Oktober) war Barack Obama zu Gast in der Talk-Show von Jay Leno – der ihn prompt auf den Kardashian-Zwist im Hause Obama ansprach. Der Präsident gab zu, dass er noch nie eine Folge der Sendung gesehen habe. Und das werde sich vermutlich auch nicht ändern, fügte er hinzu, denn generell sei er kein Fan von Reality-Shows.

Die Schwärmerei der Kardashians dürfte nun vorbei sein, denn Verständnis haben sie für das Fernsehverbot nicht. Im Gegenteil, laut verschiedener US-Medien finden sie, dass Malia und Sasha etwas von einer Sendung lernen könnten, in der es um Mädchen im wahren Leben mit echten Problemen geht. Eben so ganz anders als ein Leben im Weißen Haus.

kse

gala.de


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