Bambi Mercury: "Meine Kinder werden sich nicht für mich schämen"

"Queen Of Drags"-Teilnehmerin Bambi Mercury hat vor kurzem Zwillinge bekommen. Mit Nina Bott spricht die Dragqueen nun über die Geburt der Kinder und das Eltern-Dasein.

Bambi Mercury

Bambi Mercury - halb Disney-Figur, halb Frontsänger von "Queen". Tim K., 32, alias Bambi Mercury ist im Dezember 2019 Vater von Zwillingen, Frieda und Victoria, geworden. Seine beste Freundin Anca, 37, hat sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen und die zwei Mädchen ausgetragen. Tims Nachwuchs lebt zwar bei der Mutter, aber sie teilen sich das Sorgerecht. Im Podcast "Ich zähl jetzt bis 3 - der ehrliche Elternpodcast mit Nina Bott" spricht Tim mit der ehemaligen GZSZ-Darstellerin über die Freuden und Hürden des Vater-Daseins.

Bambi Mercury: "Diesen Moment werde ich niemals vergessen"

In dem 14-tägig erscheinenden Podcast spricht die dreifache Mutter Nina Bott mit ihren Gästen über den Alltag als Elternteil. Diesen Freitag (21. Februar) ist Tim, besser bekannt als Bambi Mercury, ihr Gesprächspartner. Er habe seine beste Freundin Anca gefragt, weshalb er der Vater ihrer Kinder sein sollte und "sie hat gesagt, ich hab eine gute Seele und das war echt schön." 

Sylvie Meis

Sie hat Sohn Damián nach Dänemark gebracht

Sylvie Meis
Sylvie Meis möchte, dass ihr Sohn Damián seine Träume erfüllt.
©Gala

Zunächst habe sich der Weg bis zur Schwangerschaft jedoch schwierig gestaltet: Die künstliche Befruchtung hat "bei der einen Klinik dreimal nicht funktioniert, und das war echt ein Albtraum. Das war echt nicht schön. Bis wir die Klinik gewechselt haben, bumms, es hat es sofort geklappt. Zwei Kinder! Supi!"

Nina Bott

"Ich möchte so gerne alles für meine Kinder sein"

Nina Bott

Als Nina Bott Tim fragt, ob er bei der Geburt dabei war, antwortet er mit "Oh Gott ja!". Die Ereignisse im Kreißsaal mögen ihn vielleicht ein wenig geschockt haben, doch als die Kinder dann auf die Welt kamen, war er fasziniert: "Und dann kamen diese kleinen eingewickelten Bündel an und haben mich angekuckt. Der erste Augenblick, wo mich diese Augen angeguckt haben, da war ich hin und weg. Egal wie verschmiert die kleinen Dinger ausgesehen haben. Es war einfach ein super Moment. Diesen Moment werde ich niemals vergessen."

Er stellt außerdem fest, dass die Zwillinge "auf jeden Fall sehr viele bunte Tanten und Onkels" haben. Und mit seiner guten Freundin Candy Crash, die ebenfalls bei "Queen Of Drags" teilnahm, hätten seine Töchter eine wunderbare Ansprechpartnerin für Make-up-Tipps.

"Es wäre doch besser, wenn die Kinder abgetrieben werden"

Tim spricht auch darüber, wie viel Kritik er von außen erhielt, als bekannt wurde, dass er Vater werden würde: "Als die Kinder noch nicht geboren waren, gab es - auch durch das Fernsehprogramm - Leute, die mir privat geschrieben haben, dass es doch besser wäre, wenn die Kinder abgetrieben werden, dass die Kinder sich später für mich schämen werden."

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Will sie Conchita Wurst bei "Queen of Drags" rauswerfen?

Heidi Klum

Aber Bambi Mercury ließ sich davon nicht entmutigen. Im Gegenteil, ist Tim sich scheinbar sicher, dass er seinen Kindern viel bieten kann: "Ich mein, man weiß nicht, was da für Einflüsse sind, aber ich denke mal, meine Kinder werden sich auf jeden Fall nicht für mich schämen, weil ich alles für sie tun werde, und die werden ein tolles Leben haben." 

Bambi Mercury zufolge verstehen viele Menschen nicht, wie eine Dragqueen Kinder haben und erziehen kann. "Ich werde auch immer gefragt, wie willst Du Deinen Kindern was erklären. Wo ich dann denke, ich muss ihnen eigentlich nichts erklären! Wenn Kinder so aufwachsen und ganz normal erzogen werden, dann ist das für sie normal", erläutert Bambi.

Verwendete Quellen: Pressematerial

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