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Bärbel Schäfer Emotionale Worte über die Unfalltode ihres Bruders und ihres Ex-Partners

Bärbel Schäfer
Bärbel Schäfer
© Action Press
Sechs Jahre ist es jetzt her, dass Bärbel Schäfer den zweiten geliebten Menschen in ihrem Leben durch einen Autounfall verlor. Wie es ihr heute damit geht, das verriet die Moderatorin in einem emotionalen Interview.

Erst waren da der Schock und die Trauer, dann kam die Wut. Und die ist bis heute nicht ganz abgeebbt. Bärbel Schäfer, 55, hat zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren. Sowohl ihr damaliger Partner als auch ihr Bruder kamen bei einem Autounfall ums Leben. Wie die heute 55-Jährige mit diesen Schicksalsschlägen lebt, hat sie in einem Interview mit "Bunte" erzählt.

"Nichts wird wieder gut"

Es war 1998 als das Schicksal Bärbel Schäfer zum ersten Mal vor eine nur allzu schwer zu bewältigende Aufgabe stellte. Ihr damaliger Partner Kai-Uwe Degenhart verstarb nach einem Autounfall. 15 Jahre später schlägt das Schicksal erneut zu – mit gleicher Wucht. Andreas, der drei Jahre jüngere Bruder von Bärbel Schäfer, kommt ums Leben – ebenfalls bei einem Autounfall. Die traumatischen Ereignisse verfolgen sie bis heute. Das wird in den Worten, die sie gegenüber "Bunte" ausspricht, deutlich: "Am Anfang ist es ein Schock, aber du denkst trotzdem, er (Andreas, Anm. d. Red.) kommt irgendwann wieder um die Ecke und alles wird gut. Aber es wird nichts wieder gut."

Bärbel Schäfer: Die Wut bleibt

Aus Trauer wird Wut, das beschreibt Bärbel Schäfer sehr anschaulich. Vor allem in Hinblick darauf, was die beiden geliebten Menschen verpasst haben. "Was er (Andreas, Anm. d. Red.) alles nicht miterlebt hat, wird im Lauf der Zeit immer deutlicher. Die Wut darüber, dass er auf regennasser Fahrbahn zu schnell gefahren ist, bleibt." Und genau deshalb fordert Bärbel Schäfer mittlerweile ein Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen. 

Moderatorin macht für Tempolimit stark

Dass man in Deutschland auf weiten Teilen der Autobahnen noch immer so schnell fahren kann, wie man möchte, ist der 55-Jährigen ein Dorn im Auge – schließlich hat sie selbst erleben müssen, was daraus entstehen kann. "Ich stand zweimal an der Leitplanke und musste Menschen identifizieren. Ich bedauere es wirklich sehr, dass das Tempolimit in Deutschland nicht durchgesetzt werden kann. Nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch, um Raser vor sich selbst zu schützen.“

Verwendete Quelle: Bunte

abl Gala

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