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Attila Hildmann Vegan-Papst im Shitstorm

Attila Hildmann
© VOX/Andreas Friese
Nach seiner Teilnahme bei "Das perfekte Promi-Dinner" muss Buchautor Attila Hildmann harsche Kritik über sich ergehen lassen. Der Grund: sein protziger Lebensstil

Ach Mensch, Attila! Nach seiner Teilnahme bei "Das perfekte Promi-Dinner" muss Vegan-Papst Attila Hildmann harsche Kritik über sich ergehen lassen. Der Grund: sein extravaganter Lebensstil.

Obwohl Hildmann mit seinen Kochbüchern Tausende zu einer veganen Ernährung inspiriert, scheint der Berliner selbst die geforderte Disziplin nur teilweise umzusetzen. Denn auch wenn er in Sachen Ernährung streng nach seinen veganen Richtlinien lebt, möchte er abseits des Herdes nicht auf Annehmlichkeiten wie Leder, Designermöbel oder protzige Sportwagen verzichten.

Zu seinem "Paradies", dem Bio-Supermark um die Ecke, fährt der 34-Jährige dann auch prompt im dicken Porsche vor. Zu allem Überfluss auch noch inklusive Ledersitzen.

Dass die anderen Gäste - die Star-Köche Sybille Schönberger, Kolja Kleeberg und Christian Henze - auch noch an seinen zubereiteten Gerichten (Eis schmeckt nicht) und Tischmanieren (er hält das Weinglas falsch) rumnörgeln, gibt Hildmann endgültig den Rest. Authentisch, aber ziemlich schroff motzt er vor der Kamera über die Aussagen seiner Kollegen.

Wie wenig Kritk der Selfmade-Mann verträgt, beweist auch sein Verhalten in den sozialen Medien. Beleidigt wie ein kleines Kind postet er die kritischen Berichte der Medien und zieht sie ins Lächerliche. Sarkasmus und Zynismus par excellence - nötig hätte er das alles jedoch nicht.

Der Erfolg seiner zahlreichen Bücher gibt Attila Hildmann und seinem (meistens) veganen Lebensstil recht. Schade, dass er nun sogar seine Fans mit fiesen Kommentaren verprellt.

kst Gala


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