Attentat in Newtown: Stars drücken ihre Trauer aus

Barack Obama ist den Tränen nahe, als er nach dem Attentat in Newtown, bei dem ein junger Mann 20 Kinder, sechs Erwachsene und sich selbst erschoss, sein Beileid ausdrückt. Auch viele Stars zeigen ihre Trauer

Stars trauern um die Opfer

Barack Obama war am Sonntag (16. Dezember) nach Newtown, Connecticut, gereist, um dort mit den Angehörigen der Opfer des Attentats zu trauern. Zwei Tage vorher hatte ein 20-Jähriger während eines Amoklaufs an einer Grundschule 20 Schüler und sechs Lehrerinnen erschossen. Auch Stars nahmen Anteil an dieser Tragödie, drückten über soziale Netzwerke ihre Trauer und ihre Haltung zum Waffenbesitz in den USA aus.

schrieb bei Twitter: "Meine Sympathie geht an alle, die von der grauenvollen Schulschießerei betroffen sind. Wir schließen euch in unsere Gebete ein." Die Schauspielerin sprach sich gleichzeitig für eine stärkere Waffenkontrolle in den USA aus, genau wie ihr Kollege Ben Stiller. "Schockiert und traurig über das, was in Connecticut passiert ist. Wir müssen den Zugriff auf Waffen in unserem Land stoppen", schrieb der "Tropic Thunder"-Darsteller über den Kurznachrichtendienst.

Derselben Meinung ist auch John Stamos: "Seelenloser Feigling drückt den Abzug, Kinder sterben, Beamte drücken ihr Bedauern aus und dann - warten wir auf die nächste Schießerei? Wie können wir das stoppen?"

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

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Attentat in Newtown: In einem Posting auf Instagram Stories erinnert sich Witwe Daniela an ihre Hochzeit mit Jens im Juni 2017. Dazu spielt sie das Lied "Einmal" von Mark Forster. "Einmal, einmal, das kommt nie zurück. Es bleibt bei einmal, doch ich war da zum Glück. Nicht alles kann ich wieder haben Freude, Trauer, Liebe, Wahnsinn. Einmal, und ich war da zum Glück", heiß es im Refrain.
Schock in der Sportwelt: Radsportlerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmt und sitzt von nun am im Rollstuhl. Im "Spiegel"-Interview spricht die Olympiasiegerin erstmals über den folgenschweren Unfall bei dem ihr Rückenmark am Brustwirbel durchtrennt wurde: "Egal, wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen. Und das lässt sich nicht mehr ändern. Aber was soll ich machen? Ich bin der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar." Hut ab für diesen Kämpfergeist. 

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Mia Farrow twitterte: "Waffenkontrolle ist nicht mehr länger diskutierbar - es ist kein 'Gespräch' - es ist ein moralischer Auftrag." Comedian Dax Shepard outete sich derweil als Waffennarr: "Ich liebe Waffen. Ich habe mehrere, aber gebe sie gern ab, wenn es hilft soetwas zu verhindern."

zeigte sich als Gegner des Rechts Waffen zu besitzen: "Wiegt nicht das Leben EINES Kindes schwerer als dieses Recht? Würdet ihr es nicht aufgeben, um sie zurückzuholen? Lasst Liebe regieren."

schrieb den nachdenklichen Satz: "Alles, was diese Kinder gemacht haben, ist morgens aufzustehen und zur Schule zu gehen ...".

Bereits kurz nach dem Attentat machte ein angebliches Statement von Morgan Freeman bei Facebook die Runde. Viele - auch Nachrichtenwebseiten - teilten, wovon sie glaubten, dass es die Gedanken des Schauspielers seien. In dem Statement hieß es, dass auch die Berichterstattung der Medien Schuld an solchen Tragödien sei.

So blieben immer die Namen der Täter im Gedächtnis der Öffentlichkeit, jedoch nie die der Opfer. Das könne zu Nachahmern führen. "Gestörte Leute, die sich sonst in ihren Kellern umbringen würden, sehen die Nachrichten und wollen das toppen, indem sie etwas noch Schlimmeres tun, um unvergesslich zu werden."

Ein Sprecher Freemans sagte dem Klatschportal "ontheredcarpet.com" allerdings: "Er hat dieses Statement weder geschrieben noch veröffentlicht." Wer sich dahinter verbirgt, ist bislang unklar. Der 75-Jährige habe sich laut seinem Sprecher noch gar nicht zu dem Attentat geäußert - ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen.

iwe

Die Menschen in Newtown trauern um die Opfer des Schul-Attentats.

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