Ashton Kutcher: Polizei im Haus

Eigentlich war Ashton Kutcher derjenige, der in seiner Sendung "Punk'd" andere Stars auf den Arm nahm. Doch jetzt wurde er selbst Opfer eines fiesen Scherznotrufs, der eine Spezialeinheit der Polizei auf den Plan rief

Ein Notruf aus Ashton Kutchers Haus hat in Hollywood den Einsatz einer Polizeispezialeinheit ausgelöst: Laut "Los Angeles Times" rief eine Frau am Mittwochmorgen (3. Oktober) bei den Beamten an, um einen Einbruch in das Haus des Schauspielers zu melden. Sie selbst sei in der Villa und verstecke sich in einem Schrank vor dem bewaffneten Täter.

Wie ein Video des kalifornischen Senders "KTLA" zeigt, rückte die Polizei daraufhin schwer bewaffnet vor Kutchers Haus an. Nachdem sie allerdings die Angestellten des 34-Jährigen durchsucht und vernommen hatte und dabei keine Hinweise auf die Frau im Schrank oder einen Täter mit Pistole fanden, konnten die Polizisten nur zu einem Schluss kommen: Sie waren auf einen Scherzanruf hereingefallen.

Ashton Kutcher selbst war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Über Twitter teilte er mit, "Gesund und munter bei 'Two And A Half Man'" zu sein. Dazu zeigte er ein Foto des Sets der TV-Serie.

In einer Pressekonferenz klärte die Polizei später auf, dass es sich bei dem Notruf nicht um ein tatsächliches Telefongespräch gehandelt habe. Die Alarmierung sei über ein Fernschreiben gemacht worden, wie es Gehörlose beim Telefonieren verwenden.

Woher der Scherznotruf stammte, versucht die Polizei nun zu ermitteln.

Nazan Eckes

Ihr Sohn entpuppt sich als kleiner Abenteurer

Nazan Eckes und Sohn Lounis Khol
Nazan Eckes versucht während der Coronakrise ihren Sohn an der frischen Luft zu beschäftigen.
©Gala

In den USA wird diese fiese, wenig lustige Masche "swatting" genannt, weil wegen eines anonymen Anrufers, der eine schlimme Straftat meldet, eine Spezialeinheit, ein sogenanntes SWAT-Team, zum Haus von Unschuldigen geschickt wird. Und Ashton Kutcher ist nicht der einzige, der dem zum Opfer fiel.

Erst im August hatten Unbekannte die Polizei zum Haus von Miley Cyrus gelotst - ein bewaffneter Kidnapper solle dort sein Unwesen treiben. Dutzende Beamte und Feuerwehrleute waren laut des Klatschportals "tmz.com" zum vermuteten Tatort geschickt worden. Den Einsatzkräften bot sich das gleiche Bild wie im Falle von Ashton Kutcher: Fehlalarm. Auch Miley Cyrus war nicht zu Hause.

Die wirklichen Täter im Fall von Ashton Kutcher und Miley Cyrus - die Scherzanrufer - können, wenn sie geschnappt werden, in Kalifornien mit einer Strafe von bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen.

iwe

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche