Ashley Judd: Offene Worte über ihre Kindheit

In ihrer Biografie verrät Schauspielerin Ashley Judd schockierende Details über ihre Kindheit, in der sie jahrelangen sexuellen Missbrauch erleiden musste

Am Dienstag (5. April) ist Biografie "All That Is Bitter & Sweet" in den USA erschienen. In ihren Memoiren beschreibt die 42-Jährige eine Kindheit, die von Schmerz, sexuellem Missbrauch und Lügen geprägt war. "People" gegenüber erwähnte sie, dass ihre Jugend "wechselhaft, chaotisch und unbeständig war." So musste sie allein zwölf Mal die Schule wechseln.

Das Leben im Hause Judd war geprägt von Lügen und Drogen. In dem mehr als 400-seitigen Buch erzählt , dass ihr Vater Michael Ciminella an Wochenenden regelmäßig mit Freunden Drogen nahm. Auch Mutter Naomi Judd, die gemeinsam mit ihrer Tochter Wynonna große Erfolge als Country-Musikerin feierte, war nicht die Bilderbuchfrau, die sie immer vorgab. Vater Michael ließ seine Tochter jahrelang in dem Glauben, Wynonna sei sein Kind, obwohl sie von einem anderen Mann stammt.

Trotz ihrer schweren Kindheit macht Ashley ihren Eltern keinen direkten Vorwurf: "Ich weiß, dass meine Mutter ihr Bestes gegeben hat, genau wie mein Vater, aber aus vielen Gründen war es einfach verletzend."

Viel schlimmer als die Lügen und die chaotischen Umstände war für Ashley allerdings der sexuelle Missbrauch, den sie über Jahre hinweg und durch verschiedene Männer erleiden musste. Dem Schrecken entkam sie erst, als sie alt genug war, um ihr Elternhaus zu verlassen. Die Missbrauchsvorfälle stürzten Ashley in eine tiefe Depression, die bis hin zu Selbstmordgedanken führten. 2006 entschied sie sich schließlich für eine Therapie und betonte gegenüber "People": "Ich wäre ohne sie gestorben. Es hat mein Leben in allen Bereichen verbessert."

kse

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