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Ashley Cain Für seine verstorbene Tochter Azaylia läuft er 160 Kilometer

Ashley Cain
Ashley Cain
© instagram.com/mrashleycain
Vor einem Jahr starb die Tochter von Ashley Cain im Alter von nur acht Monaten in seinen Armen. Jetzt lief der ehemalige Fußballprofi einen 160 Kilometer langen Ultra-Marathon zu Ehren von Tochter Azaylia – und brach im Ziel in Tränen aus.

Der Tod des eigenen Kindes ist ein Schmerz und ein Verlust, mit denen die meisten Eltern ein Leben lang zu kämpfen haben. Mit dieser Trauer gehen jede Mutter und jeder Vater anders um. Der britische Fußballprofi Ashley Cain, 31, hat einen sehr berührenden Weg gefunden. Vor einem Jahr starb seine acht Monate alte Tochter Azaylia, die bereits im Alter von acht Wochen an einer seltenen Form von Leukämie erkrankte und diesen Kampf nicht überlebte. Am ersten Todestag seiner Tochter, dem 24. April 2022, lief der Extremsportler jetzt ihr zu Ehren einen Ultra-Marathon, um Spenden für die Azaylia-Stiftung zu sammeln. Das Ziel: Kindern eine Chance geben, den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen und ihnen eine Zukunft zu bieten, die Azaylia nicht bekommen hat.

Ashley Cain veröffentlicht tränenreiches Video vom Zieleinlauf

100 Meilen (160 Kilometer) lief Ashley Cain, der in England auch als Reality-TV-Star bekannt ist, zusammen mit seinem guten Freund Ant Middleton, 41. Nach unglaublichen 30 Stunden erreichten sie ihr Ziel in London. Ein bewegender Moment für den Vater der verstorbenen Tochter, der von seinen Gefühlen übermannt wurde. Nach einem kurzen Freudenschrei brach er sofort in Tränen aus und ließ sich von seinen Fans umarmen und trösten. Ein Video von diesen emotionalen Sekunden veröffentlichte der 31-Jährige auf seinem Instagram-Profil.

Zu dem Beitrag schrieb er, wofür er die 100 Meilen gelaufen ist: Sie sollen die 100 Prozent reflektieren, "womit Azaylia jeden einzelnen Tag zu kämpfen hatte. Die 100 Prozent, die Kinder während ihres Kampfs geben und die 100 Prozent Engagement, die wir haben, um etwas zu bewegen".

"Es war schwer – mental, physisch und emotional"

Nach dem Lauf macht er deutlich, wie schwer ihm diese 100 Meilen gefallen sind: "Es gab nicht einen Moment in den 30 Stunden, in denen ich dachte, wir würden es schaffen. Es war schwer – mental, physisch und emotional", sagt er laut "BBC". Trotzdem haben sie es in Erinnerung an die Kleine Azaylia durchgezogen. "Azaylia, ich liebe dich, ich vermisse dich und ich hoffe, ich habe dich heute stolz gemacht", so Cain weiter.

Dieser 100-Meilen-Lauf war nicht die erste aufsehenerregende Spendenaktion von Cain. Schon im September vergangenen Jahres radelte der Sportler 1000 Meilen (1600 Kilometer) quer durch Großbritannien, vom Süden Englands bis zum Norden Schottlands.

Verwendete Quellen: bbc.com, instagram.com, theazayliafoundation.com

swa Gala

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