VG-Wort Pixel

Arnold Schwarzenegger + Maria Shriver "Die beste Frau für mich"


Arnold Schwarzenegger inszeniert sich mit seiner Biografie als reuiger Sünder. Doch kann Maria Shriver ihm verzeihen?

Als Actionheld meistert Arnold Schwarzenegger die unmöglichsten Herausforderungen.

In einer anderen Rolle erlebt man ihn dagegen in diesen Tagen mit seiner Biografie "Total Recall": als reumütigen Mann, der trotz laufender Scheidung hofft, dass seine Noch-Gattin Maria Shriver ihm verzeiht und zu ihm zurückkehrt.

Zur Erinnerung: Im Mai 2011 hatte das Paar nach 25 Jahren das Ehe-Aus bekannt gegeben, damals kam heraus, dass Schwarzenegger mit der Haushälterin der Familie vor 15 Jahren einen Sohn gezeugt hatte. "Sorry, sorry, sorry!" Das ist die große Message, die Schwarzenegger zurzeit in die Welt sendet. Sein Buch ist streckenweise eine einzige Lobeshymne auf Maria, "die beste Frau für mich".

"Er liebt sie noch immer und unternimmt alles, um Maria zurückzugewinnen", sagt Peter Urdl, ein enger Vertrauter Schwarzeneggers, zu "Gala". Doch wie geht es der Betrogenen mit dieser Meaculpa-Offensive? Die Kennedy-Nichte, die mit dem Schauspieler vier Kinder hat, hat sich bis auf ein einziges Statement nie zur Trennung geäußert. Sie lebt in Brentwood, nahe dem Familienhaus, man sieht sie dieser Tage beim Lunch mit den Söhnen Christopher, 14, und Patrick, 19, bei Charity-Events, sie schreibt auf ihrer Webseite - doch in keiner Sekunde gewährt sie Einblicke in ihr Seelenleben. Andere dagegen sehr wohl: Kürzlich änderte Christopher seinen Twitter-Namen von Schwarzenegger zu Shriver. Ein Zeichen, dass es hinter den Kulissen knirscht.

Nie habe sie mit ihrem großen Namen oder als "Frau von …" Karriere machen wollen, sagte Maria Shriver 2008 in einem Interview. In den vergangenen Jahren, nachdem sie für die Politik-Karriere ihres Mannes ihren Job als TV-Frau aufgegeben hatte, ist sie wieder in diese Rolle hineingerutscht. "Total Recall" soll für sie eine weitere Enttäuschung sein, heißt es in Los Angeles. Zu offensichtlich verfolge Schwarzenegger mit dem Werk das Ziel, seine Weste wieder reinzuwaschen.

Keine Frage, der Terminator will die Deutungshoheit über sein Leben zurückgewinnen. Ob ihm das bei seiner Frau gelingt, erscheint allerdings fraglich. Hauke Herffs Mitarbeit: Anna-Barbara Tietz, Julia Pfligl

gala.de

Mehr zum Thema


Gala entdecken