Annette Frier Mit Respekt vor der Krankheit

Annette Frier
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Schauspielerin Annette Frier erklärte, wie sie darauf achtete, dass ihre Darstellung einer Krebskranken nicht ins Lächerliche abrutschte.

Annette Frier (38) hat sehr darauf geachtet, ihre Rolle der krebskranken Jela, die sie in dem Film 'Und weg bist du' übernimmt, keiner unfreiwilligen Komik preiszugeben.

Die Schauspielerin ('I Phone You') spielt in der Komödie eine krebskranke Mutter namens Jela, die unbedingt noch den achten Geburtstag ihrer Tochter miterleben möchte. Natürlich überlegte sich Frier genau, ob man diese Geschichte in einer Komödie überhaupt erzählen kann.

"Der erste Impuls für die Rolle war zunächst eine klare Zusage", beschrieb die Darstellerin im Interview mit der 'Bild'-Zeitung. "Dann wurde ich plötzlich unsicher wegen der Tragweite des Themas. Schließlich habe ich ganz klar entschieden: Ich will sie mit Respekt vor dieser Krankheit spielen - nichts verharmlosen."

Darüber hinaus findet die Kölnerin ohnehin, dass ihre Filmfigur sich ebenfalls dem Humor bedient, um mit ihrem Schicksal fertig zu werden: "Humor ist genau das, was diese Frau so lange am Leben hält."

'Und weg bist du' mit Annette Frier, Christoph Maria Herbst (46, 'Das Haus der Krokodile') als der Tod und Emma Schweiger (9, 'Kokowääh') als Tochter Lucy, wird heute in Berlin vorgestellt und läuft am 4. September auf 'Sat. 1'.

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