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Anne Hathaway Hollywood-Burnout!


Anne Hathaway zählt eigentlich zu den begehrtesten Schauspielerinnen Hollywoods. Jetzt gestand sie in einem Interview mit der Zeitung "Elle", wie enorm sie psychisch unter diesem Ruhm litt

Spätestens seit ihrem Oscar-Sieg 2013 für die Rolle der "Fantine" in "Les Miserables" ist Anne Hathaway im Schauspielolymp angekommen. Dass der Ruhm um ihre Person aber auch Schattenseiten mit sich bringt, musste Anne am eigenen Leib erfahren. In einem Interview mit der britischen "Elle" gesteht die 31-Jährige jetzt, wie sehr sie 2013 beinahe an der Traumfabrik zugrunde gegangen wäre: "Die ganze Ruhm-Sache? Das hat mich zerstört."

Weiter gesteht Anne: "Ich wusste nicht, wie das funktioniert mit dem Erfolg, ich wusste nicht, wie ich damit umgehen soll, es hat mich total fertig gemacht. Die Leute rieten mir immer: 'Sei einfach du selbst.' Und ich dachte mir nur: 'Aber ich weiß doch selbst noch nicht, wer ich bin.'" Ein offenes Geständnis, das viele überrascht und einige Dinge klärt. Etwa, warum Anne so kurz nach ihrem Oscar-Gewinn Hollywood auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erst einmal den Rücken kehrte. Damals sagte sie der "Huffington Post": "Mein Eindruck war, dass die Leute eine Pause von mir brauchten."

Die Auszeit, die sich die "Teufel trägt Prada"-Darstellerin gönnte, nutzte sie für ihr Privatleben, wie Anne erzählt. Nach ihrer Hochzeit mit Adam Shulman im September 2012 blieb dem Paar wegen Annes andauernder Dreharbeiten keine Zeit für Zweisamkeit: "Das erste Jahr unserer Ehe war total verrückt. Es passierte alles so schnell und wir hatten gar keine Gelegenheit, einfach nur zu genießen, verheiratet zu sein", berichtet Anne Hathaway.

Anne Hathaways Paraderolle "Fantine" hatte auch ihre Schattenseiten.
Anne Hathaways Paraderolle "Fantine" hatte auch ihre Schattenseiten.
© facebook.com/Les Miserables

Mit dem Film "Interstellar" kehrt Anne jetzt langsam wieder nach Hollywood zurück – gestärkt von ihrer Auszeit sowohl im Job als auch in der Liebe: "Jetzt kann ich mich einfach sicher fühlen. Wir müssen uns keine Gedanken mehr machen, ob unsere Beziehung halten wird. Dadurch hat man so viel mehr Zeit, einfach verrückt zu sein. Mir ist jetzt auch klar geworden, dass ich keine Bestätigung von anderen Leuten brauche. Das ist so eine befreiende Erkenntnis."

jla Gala

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