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Anna Wilken So wirkt sich der Kinderwunsch auf ihre Ehe aus

Anna Wilken
Anna Wilken
© Andreas Rentz / Getty Images
Anna Wilken kämpft für ihren Traum! Die ehemalige GNTM-Kandidatin wünscht sich ein Kind. Doch ihre Endometriose macht es ihr schwer. Hinter ihr liegen mehrere künstliche Befruchtungen und zwei Fehlgeburten. Belastungen, die kaum zu ertragen sein dürften. Ob sich diese schmerzhaften Fehlschläge auch auf ihre Ehe auswirken, beantwortete sie jetzt in einer Fragerunde mit ihrer Instagram-Community. 

"Wie geht ihr in der Beziehung/ Ehe mit Stress um und sorgt für 'Harmonie'?", will ein User bei dem Q&A [Question & Answer; zu Deutsch: Frage & Antwort] wissen, das Anna Wilken, 26, am Sonntag, 4. September 2022, auf ihrem Instagram-Kanal startet. Es ist ein sensibles Thema, dass die Influencerin jedoch offen behandelt. Es ist kein Geheimnis, dass sie und ihr Mann Sargis Adamyan, 29, seit langer Zeit versuchen, Eltern zu werden. Während das Model offen mit diesem Thema umgeht, hält sich der Kicker im Hintergrund. Seine Seite in dieser Geschichte um den Kampf für einen Herzenswunsch wird somit nicht öffentlich erzählt. Doch Anna bleibt ihren mitfühlenden Fans nichts schuldig und versucht, die Auswirkungen ihrer hindernisreichen Reise auf dem Weg zu einem Kind auf ihre Beziehung zu schildern. 

Anna Wilken: "Keine Entscheidung im Alleingang"

"Natürlich ist auch bei uns, wie bei den meisten anderen Paaren auch, nicht immer alles harmonisch – was ich gar nicht verkehrt finde“, erklärt die 26-Jährige ehrlich. "Grundsätzlich reden wir, was den Kinderwunsch angeht, sehr viel und offen miteinander. Keine Entscheidung wird im Alleingang getroffen, denn es ist unser Kinderwunsch." 

Bereits mit 21 Jahren wurde bei Anna Wilken eine Unfruchtbarkeit diagnostiziert. Im Jahr 2017 sprach sie erstmals öffentlich über ihre Endometriose-Erkrankung. Bei der chronischen Erkrankung handelt es sich um gutartige, meist schmerzhafte Wucherungen vom Gewebe der Gebärmutterschleimhaut. Vielen betroffenen Frauen bleibt dadurch eine natürliche Schwangerschaft verwehrt.

Der Schlüssel ist das Gespräch

Seit nunmehr drei Jahren versuchen die Ex-GNTM-Kandidatin und ihr Mann alles, um sich ihren Traum vom Nachwuchs zu erfüllen. Hoffnung und Schmerz lagen dabei immer nah beieinander. Sieben Embryotransfers blieben erfolglos, hinzu kamen zwei traumatische Fehlgeburten. Eine Belastungsprobe für beide. Doch offenbar haben sie in ihrer Partnerschaft einen Weg gefunden, die Krise gemeinsam zu durchschreiten. Kommunikation ist für das Paar der Schlüssel. "Grundsätzlich reden wir, was den Kiwu [Kinderwunsch, Anmerkung der Redaktion] angeht sehr viel und offen miteinander. Keine Entscheidungen werden im Alleingang getroffen, denn es ist unser Kinderwunsch." Wichtig scheint den beiden, durch Gespräche immer auf einer Ebene zu bleiben. "So wird vor allem vermieden, dass man aneinander vorbei denkt/redet."

"Kinderwunsch hat uns eher mehr zusammengebracht"

Das gemeinsame Ziel habe Anna und Sargis trotz der schwierigen Ausgangslage nicht entzweien können. "Bisher hat uns der Kinderwunsch übrigens eher mehr zusammengebracht“, schreibt die junge Frau. Als der Fußballer, der aktuell beim 1. FC Köln verpflichtet ist, um ihre Hand bat, befand sich die Auricherin an einem Tiefpunkt. "Weitere fünf künstliche Befruchtungen sind zu dem Zeitpunkt gerade gescheitert. So unperfekt dieser Moment für viele wirken mag, für mich war es perfekt und weitaus mehr als ein schöner Ring am Finger.“

Diese Liebe musste schon viele Feuerproben bestehen. Umso stärker scheint nun der Bund geschmiedet, der Anna und Sargis auf ihrem Weg zum gemeinsamen Elternglück tragen wird.

Verwendete Quelle: instagram.com

ama Gala

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