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Anna Adamyan Nach Kritik an Babynews bezieht sie Stellung – und will aufklären

Anna Adamyan
Anna Adamyan
© instagram.com/annaadamyan
Anna Adamyan ist wütend – zurecht. Nachdem die Autorin vor Beginn der zwölften Woche ihre Schwangerschaft verkündete, wurde sie dafür kritisiert. Für diese Personen hat Anna nun eindeutige Worte parat.

Genau ein Jahr nach ihrer zweiten Fehlgeburt kann Model Anna Adamyan, 26, endlich jubeln: Sie ist erneut schwanger, die künstliche Befruchtung hat geklappt! Das verriet die Autorin am 4. Dezember 2022 auf Instagram. Sie befinde sich zwar noch vor der zwölften Schwangerschaftswoche, wolle aber schon jetzt ihr Glück teilen.

Das kommt anscheinend nicht bei jedem gut an. Anna erhält Kritik für ihre Art der Schwangerschaftsbekanntgabe. Dazu bezieht sie nun Stellung – und hat etwas Wichtiges klarzustellen.

Anna Adamyan: "Es ist abgrundtief ekelhaft, wenn man einem Menschen was Negatives wünscht"

Anna Adamyan hat Endometriose, ist unfruchtbar. Seit Jahren versuchen sie und ihr Ehemann, FC-Köln-Profifußballer Sargis Adamyan, 29, Eltern zu werden. Ihren kräftezehrenden und schmerzhaften Kinderwunschweg machte die einstige GNTM-Teilnehmerin öffentlich, hat zwei Bücher geschrieben, engagiert sich mit ihrer "#KiWuFürAlle"-Petition auch politisch.

Nun, nach sieben erfolglosen Embryotransfers und zwei Fehlgeburten hat es endlich geklappt. Anna weint vor Freude, wie sie auf Instagram schreibt. Etliche User:innen und Prominente freuen sich in den Kommentaren mit ihr, spüren beinahe selbst ein Gefühl der Erleichterung.

Doch unter all die Glückwünsche mischt sich auch die ein oder andere kritische Stimme, auf die Anna Adamyan einen Tag später ausführlich in ihrer Instagram-Story eingeht. Nachdem die Influencerin sich für die überschwängliche Freude bedankt hat, möchte sie denen Raum geben, die Anna dafür kritisieren, ihre Schwangerschaft jetzt schon preiszugeben – vor Beginn der zwölften Schwangerschaftswoche.

Sie meint:

Es ist abgrundtief ekelhaft, wenn man einem Menschen was Negatives wünscht, nur weil er – in dem Fall ich – etwas Positives verkündet.

Anna will aufklären: "Vielen Frauen wird die Freude durch diesen Aberglauben genommen"

Am allermeisten mache sie es jedoch traurig, "dass ganz vielen Frauen und Paaren die Freude durch diesen Aberglauben genommen wird." Anna spielt hier auf die magischen ersten zwölf Schwangerschaftswochen an, nach denen das Fehlgeburtenrisiko rapide sinkt. Etliche trauen sich vorher nicht, die tolle Nachricht mit Freund:innen und Verwandten zu teilen.

Das daraus resultierende Problem: Etliche trauen sich zudem auch nicht, anderen von ihrer Fehlgeburt zu berichten. So ging es auch Tanja Szewczenko, 45, die kürzlich im GALA-Interview meinte: "Man teilt nicht sein frühes Glück mit den anderen, aber auch nicht sein Unglück, wenn es zu einer Fehlgeburt kommt. Das fördert Schuldgefühle im Stillen und isoliert die Betroffenen."

Wie die einstige Profieiskunstläuferin, die ein Buch über ihre Fehlgeburten schrieb, möchte auch Anna in ihrer Instagram-Story aufklären, damit sich mehr Paare und Frauen trauen, früher über ihre Schwangerschaft oder auch Fehlgeburt zu sprechen. Auch möchte Adamyan darauf hinweisen, dass es "ab der 12. Woche keinen  Stop Knopf [sic]" geben würde. Auch dann kann es zu einer Fehlgeburt kommen. Eine schlimme Erfahrung, die aber statistisch gesehen jede dritte Schwangere treffen kann.

Verwendete Quelle: instagram.com

jse Gala

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