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Anna Wilken Nach der Fehlgeburt muss sie zur Gebärmutterausschabung

Anna Wilken
Anna Wilken
© instagram.com/anna.wilken
Anna Wilken hat ihr Baby verloren. Nun hat das Model eine schwere Entscheidung getroffen, um endlich damit beginnen zu können, loszulassen.

Anna Wilken, 25, erlebt gerade das Schlimmste, was einer schwangeren Frau passieren kann: Vor einer Woche, am 2. Dezember 2021, teilte die ehemalige GNTM-Kandidatin auf Instagram mit, dass ihr lang ersehntes Kind im Mutterleib gestorben ist: "Eigentlich wäre ich jetzt schon fröhlich in der 9. Schwangerschaftswoche – eigentlich. Doch das Herz von unserem kleinen Licht hat nicht geschlagen und wir lassen es gerade schweren Herzens gehen."

Anna Wilken klärt über die "Missed Abortion" auf

Doch der Prozess, ihr ungeborenes Baby gehen zu lassen, zieht sich hin und sorgt bei Anna nicht nur für körperliche, sondern vor allem für seelische Qualen, denn das verstorbene Baby ist noch immer in ihrer Gebärmutter. 

"Viele von euch waren irritiert, wieso ich von einer Fehlgeburt spreche, aber gleichzeitig sage der Embryo ist noch da. Verständlicherweise, das Thema ist ja auch ein Tabuthema. Eine 'Missed Abortion' steht für eine verhaltene Fehlgeburt. Der Embryo / Fötus ist nicht mehr lebensfähig, verbleibt aber noch in der Gebärmutter. Dies kann sich Wochenlang ziehen. Viele Frauen erleben diese, genauso, wie viele Frauen leider Gottes auch eine Fehlgeburt erleben. Auch ich erlebe es gerade und kann sagen, dass es alles andere als schön ist, wenn der Körper nicht loslassen kann oder will. Es nicht schön für die Psyche und ganz und gar nicht schön für den Körper [sic]."

"Für mich geht es in die Frauenklinik zur Saugkürettage"

Anna hat sich für eine medikamentöse Behandlung entschieden, wodurch künstliche Wehen eingeleitet werden und bei der Influencerin zu schlimmen Krämpfen geführt haben. "Einigen sagt 'Cytotec' auch etwas, was sehr umstritten angesehen wird, jedoch bei Fehlgeburten häufig zur Unterstützung angewendet wird. Es soll dafür sorgen, den Muttermund zu öffnen und zeitgleich auch für Wehen sorgen. Seit knapp einer Woche sind sie mein ständiger Begleiter", erzählt Anna.

Doch die gewünschten Ergebnisse brachte die Behandlung leider nicht. Nun muss Anna zur Ausschabung der Gebärmutter in die Klinik, um die Reste des Embryos und des Mutterkuchens aus der Gebärmutterhöhle entfernen zu lassen. "Für mich geht es morgen früh in die Frauenklinik zur Saugkürettage", schrieb Anna am gestrigen Mittwoch, 8. Dezember. "Nachdem ich mich mit meinen Ärztinnen besprochen habe, ist das für meine aktuelle Situation der 'beste' Weg. Die letzten zwei Wochen habe ich viel gekämpft und mir fiel das alles ganz und gar nicht leicht. Ich war stark, wollte stark sein – und jetzt bin ich so stark, mir einzugestehen, dass diese Situation für mich so nicht mehr tragbar ist. Ganz abgesehen davon, war sie noch nie tragbar. Ich denke jedoch, dass ihr wisst, was ich meine."

Weiterhin teilte Anna mit, Angst zu haben, "vor allem vor den Emotionen, nach dem Eingriff". Sie hoffe aber, anschließend loslassen zu können.

Verwendete Quelle: instagram.com

jno Gala

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