Anna Wilken: Schwanger trotz Endometriose: Model kämpft für ihr Mutterglück

Wie schwer das Leben mit Endometriose ist, das weiß GNTM-Beauty Anna Wilken. Jetzt wünscht sich die Model-Schönheit ein Baby – und macht ihren verzweifelten Weg dahin auf Instagram öffentlich.

Anna Wilken

Das Jahr 2019 beschreibt Anna Wilken in ihrem schonungslos ehrlichen Instagram-Post, den sie vor vier Tagen veröffentlicht hat, als "Achterbahnfahrt der Gefühle". Neben einigen Hochs gab es für die 24-Jährige nämlich auch viele Tränen, Schmerzen und Verlustängste. Denn die Laufsteg-Schönheit wünscht sich ein Baby, ihre Krankheit Endometriose macht ihr da bisher allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Anna Wilken wünscht sich ein Baby trotz Endometriose

Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Fußballspieler Sargis Adamyan, möchte Anna Wilken ein Baby bekommen. Doch das ist mit der Diagnose, die die Ärzte ihr vor einiger Zeit stellten, nicht unbedingt einfach. Die hübsche GNTM-Kandidatin leidet an Endometriose. Bei der chronischen Krankheit lagert sich Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter im Körper an – die Folge: starke Schmerzen, vor allem während der Periode. In ihrem Buch "In der Regel bin ich stark" berichtet Anna von ihrer Erkrankung, auch, um andere Frauen aufzuklären und ihnen Hoffnung zu schenken. Der Wunsch nach einem Baby stellt sie jetzt vor neue Herausforderungen.

"Es hat mir durch und durch das Herz zerrissen"

In ihrem Instagram-Post, den sie vor vier Tagen gepostet hat, berichtet Anna Wilken von ihrem Weg hin zum Muttersein, und der ist für die 24-Jährige zunächst einmal steinig. 

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Ehrlich gesagt sind Jahresrückblicke & Vorsätze so gar nicht meins. Doch dieses Jahr ticke ich da wohl ein wenig anders. 2019 war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Es gab so viele Hochs und Tiefs. Viele davon bekommt man hier bei Instagram gar nicht mit - und das war in manchen Momenten auch ganz gut so. Wenn man solch ein Bild bei Instagram sieht, wird meistens eine Schwangerschaft verkündet. Es bedeutet, dass es geklappt hat, man eine Familie wird. Mit Ultraschallbildern hat man größtenteils “nur positive Assoziationen”. Die Negativen stehen meistens im Hintergrund. Das sind Pünktchen (22. 7.2019 Kryotransfer 1) & Sternchen (22.8.2019 Kryotransfer 2) - so habe ich sie genannt, unsere 3-Tages-Embryos. Nach all den Sammelzyklen haben wir uns relativ spontan dazu entschieden, sie einsetzen zu lassen. Nur Wenige haben sich befruchten lassen, aber das war immer noch besser, als gar keine. Leider sind sie nicht geblieben und ich sag euch ehrlich, das war eine absolut schlimme Zeit ... Ich habe mich abgeschottet, geweint und geschrien. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Ich habe mich so elend gefühlt. Es hat mir durch und durch das Herz zerrissen. Zumal die beiden Transfers unglaublich schmerzhaft waren und ich kann gar nicht genau sagen, weshalb ich mehr geweint habe - wegen der Schmerzen oder der Vorstellung, dass gerade so ein kleines Ding durch einen Katheter in meiner Gebärmutter platziert wird. Die Hormone haben mich an meine Grenze getrieben und die Tage des Wartens ebenfalls. Was soll ich sagen? Die Zeit war grausam und schön zu gleich. Sie hat @sargis_adamyan und mich noch mal mehr zusammen geschweißt. Ich bin reifer geworden und mein Umfeld ist noch mal mehr zu meiner Familie geworden. Dafür bin ich sehr dankbar! 🥰 Die letzten Monate habe ich gebraucht, um all das zu verarbeiten, damit ich es jetzt mit euch teilen kann. Denn mit diesem Wunsch bin ich alles andere als alleine und gemeinsam sind wir stark! 🙏🏻 Wir sind hier eine ziemlich coole Gang, auf die ich unglaublich stolz bin. 🖤 Einige von euch begleiten mich seit Jahren - uns verbindet die Endometriose und jetzt auch der Kinderwunsch. TEXT GEHT IN DEN KOMMENTAREN WEITER!

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Das Model hält zwei Ultraschallbilder in die Kamera, ihr Blick lässt dabei vermuten, dass die beiden Schwangerschaften nicht gut ausgegangen sind. "Das sind Pünktchen (22.7.2019 Kryotransfer 1) & Sternchen (22.8.2019 Kryotransfer 2) - so habe ich sie genannt, unsere 3-Tages-Embryos", erklärt Anna zu den Bildern. Überlebt haben die beiden also nur drei Tage. "Leider sind sie nicht geblieben und ich sag euch ehrlich, das war eine absolut schlimme Zeit ... Ich habe mich abgeschottet, geweint und geschrien. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Ich habe mich so elend gefühlt. Es hat mir durch und durch das Herz zerrissen", schreibt Anna und zeigt ihren Followern damit ihre verletzlichste Seite.

Die Zuversicht bleibt

So schlimm das Erlebte für Anna Wilken auch ist, die 24-Jährige kann darin auch etwas Gutes sehen. "Die Zeit war grausam und schön zugleich. Sie hat Sargis und mich noch mal mehr zusammen geschweißt", schreibt sie und macht ihrem Freund damit eine wunderschöne Liebeserklärung. Auch, dass sie von ihren Followern viel Unterstützung bekommt, gibt ihr Zuversicht. Und so steinig der Weg auch sein mag, Anna Wilken hat den Kinderwunsch trotz Endometriose noch nicht aufgegeben. Und dass sie damit nicht alleine ist, dürfte ihr zusätzlich Hoffnung schenken.

Verwendete Quelle: Instagram

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