Anna-Maria Zimmermann Sie hat etwas geahnt

Anna-Maria Zimmermann
© Action Press
Bei einem TV-Auftritt berichtet Anna-Maria Zimmermann von einer Art Vorahnung vor dem tragischen Helikopterflug

Sie hat wieder etwas zugenommen, lachte viel und erzählte lebhaft ihre Geschichte: In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" sah man Anna-Maria Zimmermann knapp drei Monate nach dem verhängsnisvollen Helikopterabsturz deutlich an, dass sie auf dem Weg der Besserung ist. Die Schlagersängerin kann sich zwar an den Unfall selbst nicht erinnern, berichtete bei dem TV-Auftritt am Mittwoch (12. Januar) aber von einer Art Vorahnung, die sie gehabt habe.

"Ich bin schon Fallschirm gesprungen und bin fast jede Woche geflogen. Ich fand das immer toll, auch mit kleinen Maschinen. Aber hier hatte ich ein komisches Gefühl", erzählte die 22-Jährige, die von ihrer Mutter begleitet wurde. Sie habe am Abend vor dem Unfall noch zu ihrem Vater gesagt: "Wenn ich den Flug morgen hinter mir habe, dann machen wir Party". Mit ihrem Freund habe sie zwei Wochen lang diskutiert, ob sie den Helikopterflug nun antreten solle oder nicht. Der Flug zu einer Diskothek in der Nähe von Paderborn sollte nur elf Minuten dauern und für einen besonders großen Auftritt sorgen.

Zimmermanns Mutter kamen im Gespräch mit Markus Lanz immer wieder die Tränen, als sie von den schlimmen Stunden im Krankenhaus berichtete, in der sie um das Leben ihrer Tochter bangen musste. "Der Arzt sagte uns, wir können froh sein, wenn sie die Nacht überlebt." Anna-Maria Zimmermann brachte ein Stück Knochen ihres linken Arms mit, den ihr die Ärzte entfernt haben und der nur knapp ihre Hauptschlagader verfehlt hatte. Die Sängerin scheint Glück im Unglück gehabt zu haben und sagte tapfer: "Nach dieser kurzen Zeit geht es mir echt super. Nur den linken Arm kann ich nicht bewegen. Der schläft noch."

sst

gala.de


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