Anna-Maria Zimmermann: Absturz war Pilotenfehler

Drei Monate nach dem Absturz eines Hubschraubers mit der Sängerin Anna-Maria Zimmermanns an Bord belegt ein Gutachten nun schwere Versäumnisse des Piloten

Anna-Katharina  Zimmermann

Anna-Katharina Zimmermann

Vor drei Monaten stürzte die Schlagersängerin und einstige "DSDS"-Kandidatin mit einem Hubschrauber ab. Laut der Tageszeitung "RP" hat ein unabhängiger Gutachter nun gravierende Fehler des Piloten festgestellt.

Polizei und Staatsanwaltschaft berichteten am Mittwoch (19. Januar) unter Berufung auf das neue Gutachten, dass der Pilot gar keine Berechtigung für gewerbliche Flüge gehabt haben soll und ihm auf dem Flug mit Zimmermann schwere fliegerische Fehler unterlaufen seien. Er habe sich zudem scheinbar schlecht auf den Flug vorbereitet: Der Außenlandeplatz war nicht gesetzeskonform abgesperrt, weswegen sich der Pilot dann einen alternativen Landeplatz suchen musste.

Die Staatsanwaltschaft will das neue Gutachten nun eingehend prüfen, um dann über das weitere Verfahren zu entscheiden. Bereits eine Woche nach dem Absturz hatte ein erstes Gutachten belegt, dass keine technischen Mängel an dem Hubschrauber vorlagen. Daraufhin hatten Ermittlungen gegen den Piloten wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung begonnen.

Anna-Maria Zimmermann war am 24. Oktober 2010 auf dem Weg zu einem Discoauftritt mit einem Hubschrauber abgestürzt. Die 21-Jährige, ihr Manager, ihr Tourmanager und der Pilot selbst wurden dabei schwer verletzt. Zimmermann lag fast zwei Wochen im Koma und muss noch heute mit Lähmungserscheinungen im linken Arm kämpfen. Erst letzte Woche (12. Januar) war sie mit ihrer Mutter in der ZDF-Talkshow " " zu Gast, um über den Unfall zu sprechen.

lbr

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