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Bushido: + Anna-Maria Ferchichi Sohn Djibrail hat das PFAPA-Syndrom

Bushido und Anna-Maria Ferchichi
Bushido und Anna-Maria Ferchichi
© instagram.com/bush1do
Mittlerweile geht es den Drillingsmädchen von Anna-Maria Ferchichi und Bushido gut. Nun spricht die achtfachte Mutter jedoch über ein weiteres Sorgenkind: Sohn Djibrail, der am sogenannten PFAPA-Syndrom erkrankt ist.

In den letzten Monaten haben sich Anna-Maria Ferchichi, 40, und Bushido, 43, große Sorgen um ihre Drillinge gemacht. Um das Leben seines "Sorgenkindes" Amaya musste das Paar zwischenzeitlich sogar bangen. Glücklicherweise sind ihre Babys, die mittlerweise knapp sechs Monate alt sind, wohl auf. Sie seien gerade nur "sehr anhänglich", erklärt die Schwester von Sarah Connor, 41, in ihrer Instagram Story.

Leider rückt nun ein weiteres Kind mit seinen gesundheitlichen Problemen in den Mittelpunkt: Sohn Djibrail, 9, ist "krank zu Hause", verrät Anna-Maria. Er sei regelmäßig zu Hause und nicht in der Schule – aus einem bestimmten Grund.

Anna-Maria Ferchichi: Sohn Djibrail ist am PFAPA-Syndrom erkrankt

"Ich weiß nicht, ob ihr das kennt: Er hat das PFAPA-Syndrom, das ist eine chronische Krankheit. Nichts Lebensbedrohliches oder so", erklärt Anna-Maria Ferchichi auf Instagram. Das sogenannte PFAPA-Syndrom setzt sich nach Angaben von Fachärzt:innen aus periodisch auftretenden Fieberschüben, Mund- und Rachenentzündungen sowie geschwollenen Lymphknoten zusammen, die nach einigen Tagen von alleine wieder verschwinden.

Häufig werde laut Experten die Erkrankung erst fehldiagnostiziert, da die Symptome unspezifisch seien. Das musste auch Anna-Maria feststellen. "Wir hatten eine tierische Odyssee, bis wir schlussendlich die Diagnose in der Immunologie der Charité bekommen hatten", schildert sie weiter.

Anna-Maria war anfangs ahnungslos: "Er hat immer gesagt, er kann nicht laufen"

Anfangs habe auch Anna-Maria nicht geahnt, an was ihr Sohn leiden könnte. Er hätte anfangs "einmal im Monat Oberbauchschmerzen" gehabt. Die Tage zuvor habe er über "Knochenschmerzen geklagt", was sich "im Brustbein oder seinen Knöcheln" gezeigt hätte.

"Er hat immer gesagt, er kann nicht laufen", erinnert sich die achtfache Mutter. Sie habe erst angenommen, dass seine Schuhe zu eng seien. "Irgendwann kam dann Fieber dazu", meint Ferchichi und weiter: Es habe "drei Tage bei über 40" Grad gelegen und sei nur "mit zwei Medikamenten" zu senken gewesen.

Die Symptome kamen in Intervallen, die Abstände seien dabei immer kleiner geworden: "Erst alle 6 Wochen, dann alle 4 Wochen und dann irgendwann alle 2 Wochen", so Anna-Maria. Außerdem habe ihr Sohn Aphthen im Mund entwickelt. Das sind schmerzhafte, milchig-weiß belegte Schleimhautdefekte mit rötlichem Rand, die meist im Mundraum auftreten.

Die Ärzte vermuteten erst einen Infekt

Die behandelnden Ärzte hätten zunächst einen "Infekt" vermutet, womit sich Anna-Maria aber nicht zufrieden gegeben habe. Sie ließ weitere Blut-, Stuhl- und Urinuntersuchungen bei Djibrail durchführen. Im fünfwöchigen Seychellenurlaub, als die Familie kaum andere Leute trafen, sich beinahe isoliert erholt hätte, seien die Symptome erneut aufgetreten. Ein Infekt sei aus Anna-Maria Ferchichis Sicht dadurch umso unwahrscheinlicher geworden.

In der Berliner Universitätsmedizin Charité wurde dann recht schnell eine Diagnose gestellt. Mittlerweile bekomme ihr Sohn ein Medikament, "wenn der Schub auftritt". Das Fieber "hat jetzt nachgelassen, dafür sind die Schmerzen sehr stark", besonders im Rücken.

Doch Anna-Maria wurde eines erneut klar: "Man muss als Mutter auf sein Bauchgefühl hören. Wenn man merkt, es stimmt etwas nicht mit seinem Kind", sollte man handeln.

Verwendete Quellen: instagram.com, springermedizin.de

jse Gala


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