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Ania Niedieck Erschreckende Details über ihre sechs Fehlgeburten

Ania Niedieck
Ania Niedieck
© Picture Alliance
"Alles was zählt"-Darstellerin Ania Niedieck spricht erneut über ihre sechs Fehlgeburten und den schlimmsten Moment in dieser Zeit.

Vor einigen Wochen schockierte Ania Niedieck, 36, ihre Fans mit der Info, dass sie sechs Fehlgeburten erleiden musste. Der Weg, Mutter von zwei Töchtern zu werden, war ein langer und qualvoller. Die "Alles was zählt"-Darstellerin hatte "alles erlebt, von Ausschabungen bis künstlichen Wehen", wie sie gegenüber "Bunte" verriet. Nun gab die Schauspielerin in einem weiteren Interview noch mehr erschreckende Details über diese Zeit preis.

Ania Niedieck über den schlimmsten Moment

"Eine meiner Fehlgeburten war sehr spät. Ich hätte mich damals für eine Ausschabung entscheiden können, dann aber einen Krankenhausaufenthalt gehabt. Aber ich wollte nicht länger auf der Arbeit ausfallen. Meine Ärztin sagte: Wir können auch einen medikamentösen Abgang machen, bei dem durch eine Tablette künstliche Wehen einsetzen. Die könnte ich zuhause nehmen ...", erzählt Ania gegenüber "Bild".

Und so kam es dann auch: "Es war dann so, dass am Mittwoch der Embryo abgegangen war und ich am Freitag eh frei hatte. Ich bin dann zwei Tage mit dem toten Embryo rumgelaufen. Und erst am Freitag war ich beim Arzt, um überprüfen zu lassen, ob auch alles abgegangen ist. Am Montag war ich dann wieder fit auf der Arbeit. Bei einer Ausschabung hätte ich auch noch eine dreimonatige Pause bei der Babyplanung einlegen müssen. Und das wollte ich nicht."

Der Grund für die vielen Fehlgeburten

Ania verrät auch den Grund für ihre vielen Geburten. Nach einem Blut-Test erfuhr die 36-Jährige, dass sie einen Gendefekt, die Faktor-V-Leiden-Mutation, habe. "Eine Studie sagt, dass man dadurch zu dickes Blut hat, und dann die kleinen Äderchen im Fötus nicht richtig durchblutet werden können. Dadurch sollen häufiger Fehlgeburten entstehen."

Die Serien-Darstellerin musste anfangen, sich regelmäßig Heparin zu spritzen, auch am Set von "Alles was zählt". "Ich hatte damals einige Arbeitskolleginnen eingeweiht, die mir dann die Spritze heimlich gebracht haben. Dann fragte auch schon mal jemand: Hey, was macht ihr da hinten in der Ecke? Nix, nix!, habe ich dann geantwortet. Immer wenn ich heute darüber rede, fühlt es sich so an, als wäre das gar nicht mein Leben. Aber diese Zeit war wirklich wie in einem ganz schlechten Film."

Mittlerweile geht es Ania Niedieck wieder gut, das Thema Kinder ist nach zwei Töchtern für sie abgehakt.

Verwendete Quellen: Bild, Bunte

jno Gala

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