Angelina Jolie: Von der Uno befördert

Angelina Jolie macht nicht nur mit ihrem Privatleben Schlagzeilen, sie setzt sich auch seit vielen Jahren für die Belange von Flüchtlingen ein. Deshalb wurde sie nun zur Sondergesandten der Uno ernannt

Charity

Helfende Hände aus Hollywood

Was für ein Tag im Disneyland! Die "Avengers" Paul Rudd, Scarlett Johansson, Robert Downey Jr., Brie Larson, Chris Hemsworth und Jeremy Renner feiern zusammen mit Disney-Chef Bob Iger die gemeinnützige Initiave "Avengers Universe Unites".
Großfirmen wie Lego, Amazon und Co. haben Geld und Spielzeug im Wert von über 5 Millionen Dollar gespendet, das kritisch kranken Kindern auf der ganzen Welt zugute kommt. Brie Larson erfreut damit schon mal die jungen Besucher.
Das Tollste für die Kids ist aber sicherlich, ihren Superhelden Captain Marvel , Thor und Co. auch mal die Hand schütteln zu können.
Amanda Seyfrieds flauschiges Accessoire für das Charity-Event von Best Friends Animal Society könnte passender nicht sein: Die Schauspielerin sowie viele andere Promis spenden an dem Abend für den US-amerikanischen Tierschutzverein, der sich gegen das Töten von Katzen und Hunden in US-amerikanischen Tierheimen einsetzt. 

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Trotz ihres großen privaten Glücks, der Aufregung um die Verlobung mit Brad Pitt und kommende Hochzeitsvorbereitungen vergisst Angelina Jolie das Leid anderer nicht. Seit Jahren engagiert sich die 36-Jährige unter anderem für das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und wurde jetzt sogar befördert. Wie Medien weltweit übereinstimmend berichtend, darf sie sich Sondergesandte des Uno-Flüchtlingskommissars nennen.

Sie werde sich in ihrer neuen Rolle "auf große Krisen" spezialisieren, sagte UNHCR-Sprecher Adrian Edwards am Dienstag (17. April) laut der Website "un.org" in Genf. So solle sie sich um Flüchtlinge in Ländern wie Afghanistan und Somalia kümmern. Seit einem Jahrzehnt engagiert sich die Schauspielerin für die Organisation, bisher als Botschafter des guten Willens. Auf der Website des Flüchtlingshilfswerks werden mehr als 20 Missionen aufgezählt, bei denen die bisher im Einsatz war. Unter anderem besuchte Jolie Flüchtlingscamps auf Haiti, im Irak und in Syrien.

Die Mutter von sechs Kindern wurde als erste Schauspielerin überhaupt zur Sonderbotschafterin ernannt. Sonst gehen diese Posten an Diplomaten oder Politiker im Ruhestand. Doch die UN hatte gute Gründe, sich für Jolie zu entscheiden. "Ihre Arbeit geht bei weitem über die eines typischen Botschafters des guten Willens hinaus", sagte Edwards. "Ich glaube, man muss kein Genie sein, um die Vorzüge zu erkennen, die sie mitbringt, wenn es um Aufmerksamkeit für die Notlage der Flüchtlinge in der Welt geht." Neben den diplomatischen Aufgaben werde sie auch zu besonderen Anlässen UNO-Flüchtlingskommissar Antónie Guterres vertreten.

Nachdem Angelina Jolie im Jahr 2001 bei den Dreharbeiten zu "Tomb Raider" in Kambodscha erstmals mit bitterer Armut konfrontiert war, beschloss sie sich für notleidende Menschen zu engagieren.

iwe

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