Angelina Jolie: Mädchenschule in Afghanistan eröffnet

Angelina Jolie möchte die Bildungschancen in Krisengebieten verbessern und fing in Afghanistan an - schon 2012 öffnete dank Jolie eine neue Schule dort ihre Pforten, wurde jetzt bekannt

Angelina Jolie, 37, setzt sich für die Bildung von Mädchen ein.

Die erfolgreiche Schauspielerin ("Wanted"), die sich seit Jahren für Menschenrechte stark macht, finanzierte eine Mädchengrundschule in dem Dorf Qala Gudar in der Nähe von Kabul. In diesem sollen besonders viele Flüchtlinge zuhause sein. Das berichtete "E! News" exklusiv. Afghanistan ist bekannt dafür, die Bildung von Mädchen stiefmütterlich zu behandeln. Die Schule wurde 2012 gebaut und bietet Platz für 200 bis 300 Mädchen.

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Dieses Schild an einer Mädchengrundschule in einem Dorf nahe Kabul würdigt die Spender: UNHCR-Botschafterin Angelina Jolie und ihre Organsaition "Education Partnership for Children of Conflict" (EPPC) machten Schulunterricht für mehrere hundert Mädchen möglich, die sonst auf Bildung hätten verzichten müssen.

Weitere Schulen sollen folgen: Angelina Jolie plant im Rahmen ihrer 2007 gegründeten Wohltätigkeitsorganisation "Education Partnership for Children of Conflicts'" (EPPC), Schulen auf der ganzen Welt zu eröffnen. Das Programm will in Ländern wie Afghanistan, Irak und der Krisenregion Darfur im Sudan über 350.000 Kindern die Möglichkeit eröffnen, eine Schule zu besuchen. Bei der Finanzierung hilft unter anderem das Geld, das die Schauspielerin mit ihrer eigenen Schmuckkollektion "Style of Jolie" verdienen wird, die nun erstmal für die Öffentlichkeit zu kaufen ist. "Neben der künstlerischen Befriedigung, die das Entwerfen von Schmuck mit sich bringt, ist es inspirierend zu wissen, dass unsere Arbeit Kindern in Not zu helfen wird", erklärte der Hollywoodstar gegenüber "E!". DieKollektion kommt in dieser Woche auf den Markt, die Erlöse fließen zu einhundert Prozent in Jolies Projekt "EPPC".

Angelina Jolie arbeitet seit 2001 als Botschafterin der Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) und war in den letzten zwölf Jahren mehr als 40 Mal in Krisengebieten unterwegs. In Afghanistan war sie nach Angaben der "UNHCR" schon 2010 an der Gründung einer Schule für insgesamt 800 Schüler in der Provinz Nangarhar im Osten des Landes beteiligt. Damals zahlte sie 75.000 Dollar (etwas mehr als 58.000 Euro) aus eigener Tasche.

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