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Angelina Jolie Fiese Läster-Attacke

Ein weiterer Hacker-Angriff hält Hollywood in Atem. Firmeninterne E-Mails der Produktionsfirma "Sony Pictures" gelangten nun an die Öffentlichkeit und werfen kein gutes Licht auf Superstar Angelina Jolie

Es ist ein filmreifer Skandal mitten in Hollywood: Im November geriet der Film-Riese "Sony Pictures" ins Visier von Hackern. Die Kriminellen verschafften sich Zugang zu höchst vertraulichen Unterlagen und Mails der Firma und veröffentlichten nach und nach Details ihres digitalen Beutezugs.

Angelina Jolie hat ein "verzogenes Ego"?

Bisher ging es eher um Zahlen und Fakten. Doch die neueste Enthüllung dürfte Filmproduzent Scott Rudin, 56, mehr als peinlich sein. Im Februar schrieb der "Social Network"-Macher an die stellvertretende "Sony Pictures"-Vorsitzende Amy Pascal, 56, mehrere Mails und ließ sich darin so richtig schön über Hollywood-Star Angelina Jolie, 39, aus. Als eine "kaum talentierte, verwöhnte Göre" bezeichnete Rudin die Schauspielerin und warf ihr vor, mit ihrer Attitüde seine Karriere zu zerstören. Er unterstellte ihr zudem "Verrücktheit" und ein "rebellisches, verzogenes Ego".

Tauziehen um das Filmprojekt "Cleopatra"

Grund der Beleidigungen: Jolie setzte alles daran, Star-Regisseur David Fincher, 52, für ihr neues Projekt, die Neuverfilmung von "Cleopatra", zu engagieren, obwohl dieser bereits für die von "Sony" geplante Biographie über den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs (†56) zugesagt hatte. Wie die "Daily Mail" berichtet, soll die sechsfache Mutter immens Druck auf die Filmfirma gemacht haben – und zog damit Scott Rudins Zorn auf sich.

Letztlich waren allerdings die Bemühungen um David Fincher von beiden Seiten aus vergeblich. Nach anfänglichem Interesse stieg der Regisseur aus dem "Jobs“-Projekt aus und der britische Kollege Danny Boyle nahm seine Position ein. Auch an "Cleopatra" soll Fincher nicht interessiert sein. Wer bei diesem Film Regie führen wird, steht noch nicht fest.

Rudins unschöne Worte werden mit Sicherheit nicht die letzten sein, die für unangenehme Schlagzeilen rund um "Sony Pictures" sorgen. Denn es sind noch längst nicht alle gehackten firmeninternen Details an die Öffentlichkeit gesickert. Angelina Jolie hat sich übrigens noch nicht zu den Anfeindungen geäußert.

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