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Angelina Jolie Ehrliche Worte über ihr Mutterdasein

Angelina Jolie
© Getty Images
Eltern trifft die Coronakrise besonders hart. Das weiß auch Angelina Jolie. In einem offenen Brief für das Time-Magazin findet die Schauspielerin deutliche Worte – auch über ihr Dasein als Sechsfachmutter.

"Ich denke an euch", so leitet Angelina Jolie, 44, ihren Text ein, den sie für eine spezielle Eltern-Ausgabe des Newsletters des Time-Magazins verfasst hat. Denn Angelina Jolie kann sich sehr gut hineinversetzen in Eltern weltweit. Als Sechsfachmama weiß die Hollywood-Darstellerin, welch schwere Zeiten Eltern im Moment durchmachen.

Angelina Jolie wendet sich an Eltern

Es sind verrückte Zeiten, die die Welt derzeit durchmacht. Überall sind Menschen dazu angehalten, zu Hause zu bleiben. Schulen, Kindergärten und anderweitige Betreuungsangebote für den Nachwuchs sind geschlossen. Eltern sind auf sich alleine gestellt. Dazu kommen in vielen Fällen Homeoffice, der Haushalt und Familienmitglieder, die bekocht und unterhalten werden wollen. Koch, Entertainer, Angestellter, Lehrer, Putzfee – in der Coronakrise müssen Eltern über sich hinauswachsen und in mehrere Rollen gleichzeitig schlüpfen. Und das rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Das ist hart und verlangt einem viel ab. Auch Angelina Jolie kann davon ein Liedchen singen. In ihrem Brief schreibt sie ganz offen: "Ich denke an all die Mütter und Väter mit Kindern zu Hause. Sie hoffen, alles richtig zu machen, alle Bedürfnisse zu befriedigen, gleichzeitig ruhig und positiv zu bleiben." 

So meistert Angelina die Krise

Um nicht komplett durchzudrehen in dieser Krise, die die Welt noch immer fest im Griff hat, hat Angelina einen Tipp für alle Eltern. Die 44-Jährige mahnt, sich immer wieder bewusst zu machen, dass es okay ist, auch mal schwach zu sein. Dass man sich niedergeschlagen und ausgelaugt fühlen darf: "Es ist wunderbar zu merken, dass deine Kinder nicht wollen, dass du perfekt bist. Sie wollen nur, dass du ehrlich bist und dein Bestes gibst." Darauf sollten sich alle Eltern in der Coronakrise besinnen. "Deine Kinder lieben dich. Sie wollen dir helfen. Es geht darum, ein Team zu sein. Baut euch gegenseitig auf, wachst zusammen", schreibt die Mutter von sechs Kindern in ihrem Text. 

"Ich dachte, ich könnte niemals Mutter sein"

Ehrlich thematisiert Angelina in ihrem Brief auch schwere Zeiten ihres Lebens. "Ich war labil. Ich hätte niemals gedacht, dass ich die Mutter von irgendjemandem sein könnte", schreibt die Schauspielerin. Doch mit der Adoption ihres Sohnes Maddox entschied sie sich dazu, Mutter zu sein. "Es war nicht schwer zu lieben. Es war nicht schwer, mich jemandem voll und ganz zu widmen, den ich mehr als mein eigenes Leben liebte." Und dennoch gab es etwas, das ihr nicht leicht fiel: "Was wirklich schwer war, war der Gedanke, dass ich von jetzt an diejenige sein müsste, die alles ins Lot bringt. Alles zu regeln und am Laufen zu halten. Schule, Ausbildung, Medizin. Alles, was anfiel. Und dabei geduldig zu bleiben." 

Ehrliche Worte einer starken Frau – und mindestens ebenso starken Mutter. 

Verwendete Quelle:Times

abl Gala


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