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Angelina Jolie Drei ihrer Kinder wollten im Prozess gegen Brad Pitt aussagen

Angelina Jolie mit ihren Kindern Knox, Vivienne, Pax, Shiloh, Zahara und Maddox
Angelina Jolie mit ihren Kindern Knox, Vivienne, Pax, Shiloh, Zahara und Maddox
© Getty Images
Obwohl Angelina Jolie und Brad Pitt bereits seit zwei Jahren offiziell geschieden sind, streiten sie sich bis heute um das Sorgerecht für ihre Kinder. Neu aufgetauchte Rechtsdokumente enthüllen nun, dass drei von ihnen gegen ihren Vater aussagen wollten.

Sie galten als das absolute Hollywood-Traumpaar, nie hätte man vermutet, dass ausgerechnet Brad Pitt, 57, und Angelina Jolie, 46, einmal einen derart schmutzigen Rosenkrieg führen würden. Während die Scheidung der beiden Schauspieler seit 2019 durch ist, geht es nun um viel mehr: Es geht um das Sorgerecht für Pax, 17, Zahara, 16, Shiloh, 15, Knox und Vivienne, beide 12. Maddox ist mit seinen 19 Jahren volljährig und bedarf keines Sorgeberechtigten mehr.

Drei seiner Kinder wollten gegen Brad Pitt aussagen

Der bittere Sorgerechtsstreit um die gemeinsamen Kinder, drei davon adoptiert, will einfach kein Ende nehmen. Und das, obwohl offenbar sogar die Kids der Hollywoodstars eine eindeutige Entscheidung getroffen haben. Denn wie aus Rechtsdokumenten hervorgeht, die "Us Weekly" vorliegen, waren drei der Geschwister bereit, gegen Brad Pitt vor Gericht auszusagen. "Die Kinder, um deren Sorgerecht es geht, sind alt genug, um zu verstehen, was passiert", heißt es laut des US-Magazins darin. Und weiter: "Die Gerichtsverhandlung wird sie zwangsläufig emotional beeinflussen. Drei Kinder haben gebeten auszusagen. Es ist mehr als ungerechtfertigt, auch nur eines dieser Kinder durchstehen zu lassen, was möglicherweise ein sinnloses und nichtiges Verfahren sein könnte. Es ist grausam." Namentlich werden sie nicht erwähnt.

Angelina Jolies Anwälte im Kampf gegen den Richter

Die Dokumente wurden von den Anwälten der 46-Jährigen im Rahmen ihres Versuchs, den zuständigen Richter John Oudekirk vom Fall abziehen zu lassen, eingereicht. Er soll angeblich in Verbindung zu Brad Pittx stehen und somit nicht unvoreingenommen gewesen sein. Jolies Anwälte argumentierten, dass die Kinder nicht in die Position gebracht hätten werden sollen, aussagen zu müssen, da der Richter hätte disqualifiziert werden müssen. 

Der "Salt"-Star scheiterte an diesem Vorhaben, trotz der Vorwürfe, Oudekirk habe "laufende Geschäfte und stehe in professioneller Verbindung" zu ihrem Ex-Mann. Und auch ihr zweiter Versuch zu Beginn des Jahres sollte nicht fruchten. Angelina reichte weitere Dokumente ein, in denen sie anklagte, der Richter habe abgelehnt, sich Beweise anzuhören, die ihrer Meinung nach für den Fall relevant gewesen wären.

Maddox sagte gegen seinen Vater aus

Doch auch wenn dies vielleicht einen kleinen Sieg für Brad Pitt bedeutete, so sollte doch ein herber Schlag für ihn folgen. Im März sagte Adoptivsohn Maddox gegen seinen Vater aus, da er mit seinen 19 Jahren nun alt genug dafür ist. "Es war wenig vorteilhaft für Brad", verriet ein Insider damals gegenüber "Us". Auch dass "Brangelinas" Ältester sich mittlerweile vom Nachnamen seines Vater losgesagt und nur noch den Nachnamen "Jolie" auf inoffiziellen Dokumenten angibt, dürfte dem "Inglorious Basterds"-Star durchaus einen Stich ins Herz versetzen.

Im Mai entschied der Richter für das geteilte Sorgerecht. Jolie soll darüber schwer enttäuscht gewesen sein und geplant haben, im Kampf dagegen "alles zu geben", so eine Quelle. Eine erneute Anhörung soll für den 9. Juli 2021 angesetzt sein. Dann will Angelina Jolie Berufung einlegen und auf "eindeutigen, reversiblen und voreingenommenen Rechtsfehler" plädieren. Diese soll von einem aus drei Richtern bestehenden Gremium angehört werden.

Verwendete Quelle: usweekly.com

spg Gala


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