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Angelina Jolie Spielt Trennung von ihrer Anwältin Brad Pitt in die Karten?

Angelina Jolie
© Getty Images
Angelina Jolie kämpft hart für das, was sie will und scheut sich nicht davor, Entscheidungen zu treffen. Nun hat sie sich überraschend von einer ihrer Scheidungsanwältinnen getrennt. Könnte das eventuell einen Vorteil für Brad Pitt im Prozess bedeuten?

Was hat Angelina Jolie, 45, vor? Schon seit Jahren kämpfen sie und ihr Ex Brad Pitt, 56, um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Erst am 5. Oktober wurde der Prozess eröffnet, doch nun hat sich Angelina plötzlich von ihrer Anwältin Priya Sopori getrennt.

Angelina Jolie weiß, was sie will

Brad besteht auf ein Sorgerecht im Verhältnis 50:50, Angelina hingegen möchte schnellstmöglich mit Pax, 16, Zahara, 15, Shiloh, 14, Knox, und Vivienne, beide zwölf, ins Ausland ziehen. Die 45-Jährige ist bekannt dafür, nicht so einfach aufzugeben, wie ein Insider gegenüber "Daily Mail" bestätigt: "Angelina hat hart gekämpft, um das zu bekommen, was sie bei dieser Scheidung will. Wenn es um ihre Kinder geht, wird sie nicht zurückweichen."

Trennung von ihrer Anwältin

Umso überraschender ist es, dass Angelina die Entscheidung, sich von ihrer Anwältin zu trennen, so kurz nach Prozessbeginn getroffen hat. Ein Hinweis darauf, dass die Schauspielerin die Forderungen von Brad akzeptiert? Oder nur ein Strategiewechsel? Wohl eher Letzteres. "Sie zahlt ihrem Anwaltsteam ein Vermögen. Wenn sie glaubt, dass einer ihrer Anwälte gehen muss, zögert sie nicht, den Abzug zu betätigen."

Hat Angelinas Anwältin gekündigt?

Doch es scheint ganz so, als hätte Priya Sopori selbst den Wunsch geäußert, Angelina Jolie als Klientin aufzugeben. Das zumindest wird durch ein Dokument deutlich, das der amerikanischen Website "Hollywood Life" vorliegt. Welche Auswirkungen das für den Prozess der beiden Hollywoodstars haben könnte, darüber sind sich selbst Top-Anwälte scheinbar nicht einig. Der amerikanische Scheidungsanwalt Raoul Felder glaubt, Angelinas Anwaltwechsel könnte Brad durchaus in die Karten spielen. "Wenn ich Herr Pitt wäre, wäre ich sehr froh, denn es gibt nur wenig Schlimmeres, was passieren könnte", erklärt er auf Nachfrage von "Hollywood Life". "Es zeigt quasi, dass etwas Schlechtes bei meiner Konkurrenz passiert. Entweder befolgt sie einfach nicht den Rat ihrer Anwältin oder es gibt irgendeinen Grund, dass die Anwältin den Fall nicht mehr betreuen möchte." Angelina Jolie sende damit lediglich ein negatives Zeichen, da Anwälte normalerweise nicht grundlos einen Fall abgeben würden. 

Die Familienanwältin Kelly Chang Rickert, die selbst seit 20 Jahren in Los Angeles praktiziert, zweifelt jedoch die Korrektheit der Kündigung an. "Normalerweise wird dieses Dokument eingereicht, nachdem das Urteil verkündet wurde und der Anwalt seine Arbeit vollständig beendet hat, sodass er sich zurückziehen kann", erklärt sie. "Ich glaube eher, dass die Kanzlei angeheuert wurde, um in einem begrenzten Umfang zu beraten, und sie ihre Arbeit beendet hatte", so die Anwältin.

Angelina Jolie hatte bereits Probleme mit einer Anwältin

Auch mit Star-Anwältin Laura Wasser soll es bereits Probleme gegeben haben. So ganz klar ist nicht, ob die Scheidungsanwältin, die etliche Promis zu ihren Klienten zählt, immer noch an Jolies Seite weilt. 2018 kamen Gerüchte auf, Laura Wasser hätte das Handtuch geworfen, weil Angelina Jolie angeblich mit zu schmutzigen Mitteln kämpfe. Nun soll der "Maleficent"-Darstellerin nur noch die Anwältin Samantha Bley DeJean geblieben sein.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, Hollywood Life

jno / spg Gala

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