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Angelina Jolie Darum fürchtete sie während ihrer Ehe mit Brad um die Sicherheit ihrer Kinder

Angelina Jolie und Brad Pitt
© Getty Images
Die Ehe von Angelina Jolie und Brad Pitt ist längst Geschichte. Doch das einstige Hollywood-Traumpaar kann noch lange keine getrennten Wege gehen. Der Sorgerechtsstreit um die gemeinsamen Kinder scheint kein Ende zu nehmen – und nun packt die sonst so taff wirkende Oscar-Preisträgerin über ihren größten Albtraum aus. 

Angelina Jolie, 46, gibt ihre Zurückhaltung auf. In einem Gespräch mit "The Guardian" über ihr neues Buch "Know Your Rights" soll es eigentlich um ihr Lebensthemen gehen. Die UNHCR-Botschafterin schreibt darin unter anderem über das Recht auf Leben, Würde, Gesundheit, Gleichheit und Nichtdiskriminierung oder auch über Gedanken- und Meinungsfreiheit. Ganz unverhofft wird die zurückhaltende Schauspielerin dabei auch ungewöhnlich privat und spricht über die Angst um ihre "ganze Familie", die sie offenbar während ihrer Ehe mit Brad Pitt, 57, durchstehen musste.

Angelina Jolie: Sorgerechtsstreit mit Brad Pitt nimmt kein Ende 

Angelina weist zunächst deutlich darauf hin, dass sie sich mit ihrem Ex-Mann immer noch in einem Rechtsstreit befindet. Im Jahr 2016 reichte sie die Scheidung von Brad ein. Die ist inzwischen durch und auch das Finanzielle scheint geklärt. Doch nun geht es um die gemeinsamen Kinder Pax, 17, Zahara, 16, Shiloh, 15, und die 13-jährigen Zwillinge Vivienne und Knox. Sohn Maddox, 20, ist inzwischen erwachsen, spielt also eigentlich keine Rolle mehr bei der juristischen Frage nach Brads Qualifikationen als verantwortungsvoller Vater. Dennoch ist er zeitweise eine Schlüsselfigur. 

Damals schien die Welt noch in Ordnung: Angelina Jolie und Brad Pitt im Jahr 2011 gemeinsam mit ihren sechs Kindern Maddox, Pax, Zahara, Shiloh, Knox und Vivienne am Flughafen von Tokio.
Damals schien die Welt noch in Ordnung: Angelina Jolie und Brad Pitt im Jahr 2011 gemeinsam mit ihren sechs Kindern Maddox, Pax, Zahara, Shiloh, Knox und Vivienne am Flughafen von Tokio.
© Getty Images

Pitt wurde vom Los Angeles County Department of Children and Family Services wegen eines Vorfalls zwischen ihm und Maddox in einem Flugzeug von den Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs freigesprochen. Dabei ging es um den Vorwurf, der Hollywood-Star habe seinen Adoptivsohn kurz vor der offiziellen Trennung von Angelina während eines transatlantischen Fluges geschlagen. 

Ob mutmaßliche Gewaltausbrüche ihres Ex-Mannes Grund für Angelinas Befürchtungen um die Sicherheit ihrer Kinder eine Rolle spielen, bleibt jedoch unausgesprochen. Dennoch deutet sie an, dass die Trennung kein leichtfertiger Entschluss war und auf ernsthaften Gründen beruhe. "Ich bin nicht die Art von Person, die Entscheidungen trifft, die ich leicht treffen musste", erklärt sie gegenüber "The Guardian". "Es hat mich viel gekostet, in eine Position zu gelangen, in der ich das Gefühl hatte, mich vom Vater meiner Kinder trennen zu müssen."

Die letzten fünf Jahre waren "traumatisch"

Details verrät die 46-Jährige nicht. Fakt ist jedoch, dass das ehemalige Traumpaar inzwischen einen erbitterten Streit vor Gericht austrägt. Brad Pitt wurde im Mai 2021 von Richter John W. Ouderkirk erstmals das gemeinsame Sorgerecht für die noch minderjährigen Kinder zugesprochen. Ein kalifornisches Berufungsgericht jedoch hob die Entscheidung von Ouderkirk wieder auf, weil er Geschäftsbeziehungen zu Pitts Anwälten nicht ausreichend offengelegt hatte. 

Für Angelina Jolie waren die letzten fünf Jahre "traumatisch", wie sie heute resümiert, und fast bitter hinzufügt: "Ich meine, in gewisser Weise war es das letzte Jahrzehnt. Es gibt vieles, was ich nicht sagen kann … Ich denke, am Ende des Tages, auch wenn du und ein paar Menschen, die dich lieben, die einzigen Menschen sind, die die Wahrheit deines Lebens kennen, wofür du kämpfst oder was du opferst, oder mit dem, was du erlitten hast, kannst du damit Frieden schließen, unabhängig von allem, was um dich herum passiert."

Verwendete Quelle: theguardian.com

ama Gala


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