Angela Merkel: Sie hört die Hymne im Sitzen

Nach Angela Merkels drittem Zitteranfall in nur wenigen Wochen hört sich die Kanzlerin beim heutigen Empfang der dänischen Ministerpräsidentin die Hymne im Sitzen an.

Mette Frederiksen und Angela Merkel

Nachdem Angela Merkel, 64, in den vergangenen drei Wochen drei Zitteranfälle in der Öffentlichkeit erleiden musste, zog die Bundeskanzlerin heute Konsequenzen: Bei der Begrüßung der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, 41, hörten sich Merkel und ihr Gast die Hymne im Sitzen an.

Angela Merkel: Sie hört die Hymne im Sitzen

Angela Merkel und Mette Frederiksen saßen beim Abspielen der Nationalhymnen auf weißen Stühlen vor dem Kanzleramt. Die Stühle standen auf einem kleinen Podest, von dem aus sich die Kanzlerin und ihr jeweiliger Gast die Nationalhymnen normalerweise im Stehen anhören. Nach der Hymne schritt Merkel zusammen mit Frederiksen die Front der angetretenen Soldaten abErst gestern Mittag, 10. Juli, fing die Bundeskanzlerin beim Empfang des finnischen Regierungschefs Antti Rinne, 56, erneut an zu zittern. Der gestrige Anfall soll Berichten zufolge allerdings nicht ganz so stark gewesen sein wie die vorherigen.

"Mir geht es gut"

Am Nachmittag nach dem Zitteranfall äußerte sich die Kanzlerin zu ihrem Gesundheitszustand: "Mir geht es gut. Ich hab neulich schon einmal gesagt, dass ich in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem Präsidenten Selenski bin. Die ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte und ich muss damit jetzt eine Weile damit leben. Aber mir geht es sehr gut und man muss sich keine Sorgen machen", erklärte Merkel vor Pressevertretern.  

Drei Zitteranfälle innerhalb weniger Wochen

Der erste Zitteranfall ereignete sich Mitte Juni beim Empfang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, 41. Angela Merkel erklärte ihren Schwächeanfall später durch die Hitze und einen Wassermangel: "Ich habe inzwischen mindestens drei Gläser Wasser getrunken. Das hat anscheinend gefehlt. Insofern geht es mir sehr gut." Wenige Tage später wiederholte sich die körperliche Reaktion bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Verwendete Quellen: Spiegel Online, Bild

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