Andrew Weatherall: Bekannter DJ und Produzent ist tot

Der bekannte Produzent und DJ Andrew Weatherall ist im Alter von 56 Jahren an den Folgen einer Lungenembolie verstorben.

Andrew Weatherall

Der bekannte Produzent, DJ und Musiker Andrew Weatherall ist überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben. Er starb am Morgen des 17. Februar in einem Krankenhaus in London, wie sein Management in einem Statement bekannt gab, das unter anderem der britischen Tageszeitung "The Guardian" vorliegt. Die Todesursache soll eine Lungenembolie gewesen sein.

Andrew Weatherall: Der Musiker wurde nur 56 Jahre alt

"Er wurde ambulant behandelt, doch unglücklicherweise erreichte das Gerinnsel sein Herz. Sein Tod war schnell und friedlich", heißt es in dem Statement weiter. Weatherall wurde Ende der 80er-Jahre als DJ bekannt. Damals legte er im Londoner Club "Shoom" auf und verhalf dem Acid House zu größerer Bekanntheit.

Abschiede 2020

Um diese Stars trauern wir

24. März 2020:  Albert Uderzo (92 Jahre)  Ganz Gallien trauert um den "Vater" von Asterix. Gemeinsam mit René Goscinny erfand der französische Zeicher Albert Uderzo 1959 die legendäre Comicserie, die seitdem Generationen von Fans weit über die Grenzen Frankreichs hinaus begeistert hat. Der Autor verstarb in Paris an einem Herzinfarkt.
20. März 2020:  Kenny Rogers (81 Jahre)  Der US-amerikanische Country-Sänger Kenneth Donald „Kenny“ Rogers gilt als einer der erfolgreichsten Musiker, der während seiner rund 60-jährigen Karriere rund 125 Millionen Tonträger verkaufte und 22 Nummer-Eins-Hits feierte. 2013 erhielt der gebürtige Texaner einen Ehrenplatz in der "Country Hall of Fame". Der Sänger ist in seinem Zuhause im Kreise der Familie friedlich eines natürlichen Todes gestorben. 
8. März 2020: Max von Sydow (90 Jahre)  Die Filmwelt trauert um eine Legende: Max von Sydow ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Der schwedische Schauspieler war in den 1950er Jahren durch seine jahrelange Arbeit mit Regisseur Ingmar Bergman weltberühmt geworden. Eine lange, erfolgreiche Karriere mit Hollywoodfilmen wie "Der Exorzist" oder "Sag Niemals Nie" und Zusammenarbeiten mit u.a. Woody Allen, David Lynch, Martin Scorsese und Steven Spielberg folgten.

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Anfang der 90er-Jahre produzierte Weatherall das Album "Screamadelica" der Band Primal Scream. Durch den internationalen Erfolg des Albums wurde auch Weatherall einem breiteren Publikum bekannt. Sein Remix zum Song "Soon" von My Bloody Valentine wurde später weltweit gefeiert. In Verlauf seiner Karriere arbeitete er außerdem mit Künstlern wie Björk, New Order, Stereo MCs und den Chemical Brothers.

Verwendete Quellen: SpotOnNews, The Guardian

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