André Dietz: Coronakrise: Große Angst um seine Tochter (6)

André Dietz und seine Frau Shari machen sich große Sorgen um ihre Tochter Mari. Die Sechsjährige hat das Angelman-Syndrom und gehört damit zur Risikogruppe des Coronavirus.

André Dietz

Die Coronakrise geht momentan wohl an niemandem spurlos vorbei und verursacht Ängste um Finanzen, die Existenz, aber vor allem um die Gesundheit unserer Liebsten. Auch "Alles was zählt"-Schauspieler André Dietz, 44, macht sich aktuell große Sorgen. Nicht um die beliebte RTL-Serie, deren Dreharbeiten gerade pausieren, sondern um seine sechsjährige Tochter Mari.

André Dietz' Tochter ist Risikopatientin

Besonders gefährdet durch das Coronavirus sind Personen aus der Risikogruppe, sprich ältere Menschen ab 50 bis 60 Jahren sowie Menschen mit Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen.

Auch André Dietz' Tochter Mari gehört zu dieser Risikogruppe. Die Sechsjährige hat das sogenannte Angelman-Syndrom - ein unheilbarer Gendeffekt, der unter anderem zu einer verzögerten geistigen und körperlichen Entwicklung führt, die Artikulationsfähigkeit stark einschränkt und epileptische Anfälle auslöst.

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©Gala

"Das kann in die Hose gehen, um es ganz lapidar zu sagen"

Andrè Dietz und seine Frau Shari Dietz

Verständlich, dass sich André und seine Frau Shari Dietz nun besonders sorgen, wie er gegenüber RTL erzählt: "Wenn sie sich das Virus einfängt und eine Lungenentzündung bekommt, kann sie nicht abhusten. Und die andere Sache: Fieber fördert ihre Anfallbereitschaft, denn sie ist in einer schweren Anfallphase."

Wegen Maris schlimmen epileptischen Anfällen ist die Familie Dietz auf medizinische Hilfe angewiesen. "Ein Problem ist eben - bei dem kollabierenden Gesundheitssystem - wenn wir jetzt einen Krankenwagen rufen, was wir in letzter Zeit oft tun mussten, und der dann zehn Minuten zu spät kommt, kann das in die Hose gehen, um es ganz lapidar zu sagen", schildert André die momentane Situation.

Und deshalb appellieren er und seine Frau auch noch mal an die User: "Bleibt zu Hause!" Denn nur durch die Einschränkung der sozialen Kontakte können wir die Verbreitung des Coronavirus aufhalten und das Gesundheitssystem nicht zum Erliegen bringen.

Verwendete Quellen: vip.de, rki.de

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