Anastacia: Feiern wir das Leben!

Anastacia verkündet ihren Sieg über den Krebs - und meldet sich mit neuen Songs und einem Auftritt in Berlin zurück

Gut ein Jahr nachdem bei Anastacia, 45, zum zweiten Mal Brustkrebs diagnostiziert wurde, steht die US-amerikanische Sängerin wieder energiegeladen auf einer großen Bühne. Ihr neues Album hat sie "Resurrection" genannt - "Auferstehung".

Nach der zweiten Krebsdiagnose haben Sie sich beide Brüste abnehmen lassen. Wie geht es Ihnen heute, rund ein Jahr danach?

Ryan Reynolds + Blake Lively

Erstes Baby-Foto von ihrer jüngsten Tochter

Ryan Reynolds und Blake Lively necken sich gern
Seit 2011 sind Blake Lively und Ryan Reynolds ein Paar. Sie lernten sich bei Dreharbeiten zum Film "Green Lantern" kennen. Im Sommer 2019 kam ihre dritte Tochter zur Welt.
©Gala

Hervorragend! Von innen, von außen, spirituell, mental. Ich fühle mich einfach toll.

Wie hoch ist das Risiko, dass der Brustkrebs noch mal wiederkehrt?

Gleich null. Deshalb fühle ich mich ja auch so gut. (lacht) Ich habe den Riesen besiegt.

"Resurrection" (Sony BMG) erinnert an Anastacias starke musikalische Anfänge: Kraftvolle Melodien verbinden sich mit Texten voller Lebensmut.

Ihr neues Album haben Sie "Auferstehung" genannt - ein sehr markanter Titel. Wie kam es dazu?

Nach all den dramatischen Veränderungen in meinem Leben - ich habe mich von meiner Plattenfirma und meinem Management getrennt, habe geheiratet und festgestellt, dass die Ehe nicht funktioniert - fand ich heraus, wer ich wirklich bin. Ich habe versucht, mich zu reinigen und zu meinem Ursprung zurückzukommen.

Und wie funktioniert das?

Es geht darum, so ehrlich wie möglich zu sich selbst zu sein und zu erkennen, was einen glücklich macht. Man muss sich fragen, was man im Leben mag und was nicht - und dann Änderungen vornehmen. Ich fühle mich wie ein Phoenix, der aus der Asche steigt. Es ist eine Wiedergeburt der Anastacia, die die Menschen bereits im Jahr 2000 kennengelernt haben. Nur dass jetzt mehr Erfahrung und Lebensweisheit unter ihren Flügeln stecken.

Woher nehmen Sie diese Kraft?

Das ist mein Naturell, die Art, wie mein Gehirn negative Dinge betrachtet.

Haben Sie nie Momente der Schwäche?

Ich bin schwach! Es ist nur so, dass ich es nicht mag, lange schwach zu bleiben. Ein größerer Teil meines Ichs ist positiv, und deswegen wird dieser Part immer den dunkleren besiegen.

Tragische Schicksalsschläge

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Ihre erste Krebserkrankung wurde entdeckt, als Sie sich die Brust verkleinern lassen wollten. Zufall oder Schicksal?

Schicksal! Hundertprozentig! So viele Freunde haben versucht, mich von dieser Brustverkleinerung abzuhalten, aber sie kamen damit nicht durch. Ich habe einen Schutzengel und auch viele Menschen um mich herum, die auf mich aufpassen und dafür sorgen, dass ich nicht von der Klippe stürze. Selbst wenn ich direkt darauf zurasen sollte.

Hat der Krebs Ihre Lebensweise beeinflusst?

Seit meiner zweiten Krebserkrankung lebe ich gesünder, achte auf meine Ernährung und trinke keinen Alkohol mehr. Mir ist bewusst geworden, dass das eine Sache ist, die meinem Immunsystem nicht guttut. Ein weiteres Gift, auf das ich sehr gut verzichten kann.

Was raten Sie den Menschen, die gerade gegen den Krebs kämpfen?

Kommunikation ist der Schlüssel. Suchen Sie sich jemanden, dem sie vertrauen und dem sie ihre Gefühle mitteilen können. Es macht einen nur noch kränker, wenn man alles in sich hineinfrisst. Dann entstehen nur Ängste und Zweifel - und das sind Gefühle, die den Heilungsprozess nicht fördern.

Wer gibt Ihnen Halt?

Meine große Schwester. Wir arbeiten seit zwölf Jahren zusammen an unserem privaten "Anastacia-Projekt". Ohne sie würde es Anastacia nicht geben. Sie ist meine zweite Hälfte, organisiert alles, hält mir den Rücken frei. Sie kümmert sich um meine Mails, sorgt dafür, dass Mineralwasser im Hotelzimmer ist - es ist Geschwisterliebe und eine tolle Freundschaft.

Gala: Inhaltsverzeichnis

Gala

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Es heißt, dass Sie erwägen, ein Kind zu adoptieren. Stimmt das?

Ich liebe den Gedanken, eines Tages selbst Mutter zu sein. Allerdings habe ich einen dermaßen vollen Terminkalender, dass ich gar nicht wüsste, wie das funktionieren kann. Trotzdem: Der Wunsch ist da.

Wie kam es zu Ihrem Auftritt beim diesjährigen Rosenball in Berlin?

Weil ich selbst schon sehr oft krank war, ist es mir eine Herzensangelegenheit, Schlaganfallpatienten zu unterstützen. Diese Menschen müssen mit unglaublichen Einschränkungen klarkommen und haben teilweise ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Sie singen dort Ihre aktuelle Single "Stupid Little Things" ...

... weil es ein so fröhlicher und energischer Song ist! Ich hoffe, dass wir an diesem Abend das Leben feiern können!

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