Amy Winehouse: Neue Untersuchung im Januar

Die Todesumstände der Sängerin Amy Winehouse werden noch einmal genauer unter die Lupe genommen.

Der Tod von Amy Winehouse († 27) soll noch einmal untersucht werden.

Die britische Sängerin ('Back to Black') verstarb am 23. Juli 2011 in ihrem Haus im Londoner Stadtteil Camden. Ihr Tod wurde damals nach einer Untersuchung als "Unglücksfall" eingestuft, die Alkoholmenge, die sie zum Zeitpunkt ihres Todes im Blut hatte, war fünf Mal höher als der zugelassene Blutalkoholspiegel, mit dem man in England Auto fahren darf.

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Suzanne Greenaway leitete damals die Untersuchung. Wie jetzt bekannt wurde, war sie allerdings nicht ausreichend für diese Position qualifiziert. Sie wurde im Juli 2009 als Assistenz-Gerichtsmedizinerin eingestellt und zwar von ihrem Ehemann, dem Gerichtsmediziner Dr Andrew Scott Reid. Greenaway arbeitete in Australien als Rechtsanwältin, hatte aber trotzdem nicht genügend Erfahrung, um die Position im Amy-Winehouse-Fall auszufüllen. Im November trat sie nun ebenso wie ihr Ehemann von ihrer Position zurück.

Derweil bestätigte ein Sprecher des 'Camden Council', dass es im Fall Winehouse eine neue Untersuchung geben werde, die am 8. Januar im Londoner 'St Pancras Coroner's Court' stattfinden wird.

Zum Zeitpunkt von Winehouses Ableben wurde viel über ihre Todesursache spekuliert. Toxikologische Tests bewiesen, dass sich in ihrem Blut keine Spuren von illegalen Drogen befanden. Sie war offenbar auf dem besten Weg, nach jahrelanger Abhängigkeit und mehren Entzugstherapien ein drogen- und alkoholfreies Leben zu führen. Den gesamten Juli über hatte Amy Winehouse keine Tropfen Alkohol angerührt - bis zu dem Tag vor ihrem Tod.

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