Amy Winehouse Kleid für 50.000 Euro versteigert


Das von Amy Winehouse auf dem Cover von "Back to Black" getragene Kleid wurde in London für 50.000 Euro versteigert. Die Käufer kommen aus Chile

Es war das Album, das sie endgültig in den Musikolymp befördern sollte. "Back to Black", 2006 erschienen, machte Amy Winehouse zum Liebling der Fachpresse - und zur gefeierten Musikerin, die schließlich an den Folgen ihrer Sucht zerbrach.

Am Dienstag (29. November) wurde das rot gepunktete "Disaya"-Kleid, das Winehouse auf dem "Back to Black"-Cover trägt, in London für umgerechnet knapp 50.000 Euro versteigert.

Das Kleid des Designers Disaya erzielte den stolzen Preis von 50.000 Euro und wird demnächst in der chilenischen Hauptstadt Sant
Das Kleid des Designers Disaya erzielte den stolzen Preis von 50.000 Euro und wird demnächst in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu sehen sein.
© Reuters

Neuer Eigentümer des Erfolgskleides ist laut der "BBC" ein Modemuseum in Santiago, Chile. Dass rund vier Monate nach dem Tod der Sängerin ein so hoher Preis für das Kleid erzielt wurde, freute Amys Vater Mitch Winehouse.

Er sei sehr glücklich, dass soviel Geld zusammen gekommen ist, es komme der "Amy Winehouse Foundation" zugute. "Wir sind überwältigt und stehen tief in der Schuld der Designerin, die den Erlös des Verkaufs gespendet hat."

Die umgerechnet rund 50.000 Euro seien "ein wunderbarer Start für die Stiftung", mit welcher Winehouses Eltern andere Suchtkranke unterstützen wollen.

„Amy wäre so stolz, dass in ihrem Namen und vor allem durch ihre Musik das Leben junger, gefährdeter Menschen verändert wird“, sagte Mitch Winehouse, der bei der Auktion anwesend war.

So ist die hohe Spende vielleicht wenigstens ein kleiner Trost für die vielen Fans von Amy Winehouse, die auch mit dem demnächst erscheinenden Album "Lioness: Hidden Treasures" mit noch unveröffentlichen Songs Gutes tun können. Knapp 1 Euro von jeder verkauften CD (erscheint am 2. Dezember) soll der "Amy Winehouse Foundation" zukommen.

kst

gala.de


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