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Amira Pocher "Ich bin der Typ Helikoptermutter"

Amira Pocher posiert vor einem Set
Sie war Model und Visagistin, jetzt übernimmt Amira Pocher die Moderation des Vox-Starmagazins "Prominent". Zu sehen bei RTL und im Stream auf RTL+. 
© RTL / Frank Beer
Amira Pocher baut sich ihre eigene TV-Karriere auf. Denn sie liebt die Welt der Promis genauso wie das Familienleben mit Olli und den zwei kleinen Jungs.  

Da zündet gerade jemand den Karriere-Turbo! Als Sidekick ihres Mannes Oliver Pocher, 43, rückt Amira Pocher, 29, vor noch nicht mal zwei Jahren erstmals in Rampenlicht. In der RTL-Show "Pocher – Gefährlich ehrlich" nahm das Paar Prominente humorvoll aufs Korn. Und Amiras Debüt kam an. So gut, dass sie bei Vox nun bereits das zweite eigene Format übernimmt.

Amira Pocher plaudert im GALA-Interview über ihr Familienleben

Nach "Die Superzwillinge" moderiert die gebürtige Österreicherin ab 9. Januar das VIP-Magazin "Prominent". Die Welt der Stars kennt sie schon seit ihrer Zeit als Model und Visagistin gut. Im GALA-Interview erzählt Amira, für welchen Hollywood-Star sie noch heute schwärmt, wie sie als Mutter von zwei kleinen Jungs mit dem Schlafentzug zurechtkommt – und welche Aufgabe ihr Mann Olli zu Hause immer übernimmt.

GALA: Wie haben Sie sich auf Ihre neue Sendung vorbereitet?

Amira Pocher: Hauptsächlich mit Moderationscoaching. Es ist etwas anderes, News zu präsentieren, als etwa in der Late-Night-Show mit meinem Mann zu moderieren. Thematisch kenne ich mich aber gut aus. Einige der Prominenten, über die wir berichten, habe ich sogar bereits persönlich kennenlernen dürfen.

Falls Sie oder Ihr Mann demnächst mal in die Schlagzeilen geraten sollten – werden Sie auch darüber berichten?

Dann übernimmt meine Kollegin Laura Dahm, wir wechseln uns ab. Und außerdem bin ich ja schon viel seriöser geworden. (lacht) 

Darf Ihr Mann Ihnen Tipps für die Sendung geben?

Ja. Aber das macht er gar nicht so viel. Er sagt eigentlich nur: "Bleib locker und sei einfach, wie du bist, dann klappt das."

Für Leo DiCaprio schwärme ich noch heute

Hatten Sie früher Promi-Poster in Ihrem Jugendzimmer?

Nein, mit Postern und Zeitungsartikel-Ausschneiden hatte ich es nie. Aber zu "Titanic"-Zeiten habe ich für Leonardo DiCaprio geschwärmt. Da dachte ich schon: Wow, was für ein toller Mann! 

Wer ist heute Ihr Lieblingsstar?

Bastian Pastewka ist großartig. Und Bully Herbig mag ich sehr. Guido Maria Kretschmar finde ich auch klasse, der ist auch richtig witzig.  

Und international?

Immer noch Leo DiCaprio. (lacht) Aber auch der Comedian Ricky Gervais, der erinnert mich in seiner Art ein bisschen an meinen Mann.

Amira Pocher und Oliver Pocher posieren gemeinsam auf der Bühne
Seit 2019 sind Amira und Oliver Pocher verheiratet, ihre Söhne sind ein und zwei Jahre alt. Auch beruflich ist das Paar erfolgreich – mal zusammen, mal einzeln.
© Joshua Sammer / Getty Images

Sie sind selbst ein begehrter Gast auf Events. Wie gerne gehen Sie über den roten Teppich?

Durch die Geburt der Kinder und weil es zuletzt wenige Red-Carpet-Auftritte gab, hatte ich kaum Gelegenheit. Aber ich habe auf jeden Fall Lust darauf, bald einmal wieder über einen roten Teppich zu gehen. 

Zucken Sie als ausgebildete Visagistin schon mal zusammen, wenn Sie sehen, wie manche aus der Maske kommen?

Ich muss sagen, dass die Make-up Artists, mit denen ich jetzt arbeite, sind so viel erfahrener als ich in dem Beruf. Das Niveau habe ich nie erreicht.  

Gibt es für Sie ein No-Go beim Make-up?

Ja, zu viel Puder in meinen Augenbrauen. Die will ich lieber natürlicher haben. 

Ihr jüngster Sohn ist gerade ein Jahr alt geworden, sein Bruder ist zwei – da fehlt Ihnen doch sicher oft der Schlaf. Wie schaffen Sie es trotzdem durch den Tag?

Zu Hause bin ich dafür bekannt, dass ich immer gähne und ständig müde bin. Aber es ist schon irre, was der weibliche Körper schafft. Erst glaubt man: Den Tag schaffe ich nie. Und plötzlich hat man einen Energie-Kick.

Steht Ihr Mann nachts auf, wenn die Kinder rufen?

Ja, den Großen kann er ganz gut beruhigen. Aber der Kleine ist ein absolutes Mama-Kind und lässt sich nur von mir trösten. Er tastet sogar die Gesichter ab, um rauszufinden, ob ich das wirklich bin. Sonst weint er weiter.

Nun drehen Sie zusätzlich zu Ihrem Podcast noch für "Prominent". Wie regeln Sie und Ihr Mann die Betreuung Ihrer Söhne?

Mein Mann ist der Spaziergang-Profi, er geht viel mit den Kindern raus. Dann kann ich Dinge erledigen. Und wenn wir beide arbeiten, habe ich meine beste Freundin, die mir als Babysitter hilft. Oma und Opa wohnen bei uns leider nicht um die Ecke. Ich bin eher der Typ Helikoptermutter und gebe meine Kinder ungern an Fremde ab. Deshalb ist meine Freundin der Jackpot für mich.

Träumen Sie von weiteren Kindern?

Also, ich finde, erst einmal muss ein Kind ganz durchschlafen. Und das üben wir jetzt. Wenn die beiden dann aus dem Gröbsten raus sind, schauen wir weiter.

Gala


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