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Amira Pocher Social-Media-User schickt ihr kinderpornographisches Video

Amira Pocher
© imago images
Amira Pocher ist tief erschüttert: Ein Social-Media-User hat ihr ohne Vorwarnung ein Video gesendet, in dem ein Kind schwer sexuell missbraucht wird. 

Amira Pocher, 27, liegt als Mutter eines sieben Monate alten Sohnes das Wohl von Kindern besonders am Herzen. Deshalb setzt sie sich mit Ehemann Oliver Pocher, 42, seit einigen Wochen aktiv im Kampf gegen Kinderpornographie ein. Dazu gehört für das Ehepaar auch, dass Kinder auf Instagram, Facebook und Co. nicht öffentlich zur Schau zugestellt werden. Denn so harmlos die Bilder teilweise auch sein mögen, so anziehend können sie dennoch auf Pädophile wirken.

So musste prominente Paar entsetzt feststellen, dass es für Pädophile spezielle Accounts mit Kinderfotos auf Instagram gibt. Auf der Suche nach verdächtigem Material gelang es den Pochers in Zusammenarbeit mit dem LKA Düsseldorf sogar, dass einige Konten gelöscht wurden. Immer wieder erhalten Amira und Oliver seitdem Hinweise von Usern auf verdächtige Inhalte. Doch was Amira nun zu sehen bekam, ging weit über die Grenze des Ertragbaren hinaus.

Amira Pocher bekommt Video von sexuellem Missbrauch zugespielt

In ihrer Instagram-Story berichtet Amira, dass ihr kinderpornographisches Material zugeschickt wurde. 

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lautstark ich geweint habe! Was ist bloß mit dieser kranken Welt los?

Sie habe kaum schlafen können und sei wegen der entsetzlichen Bilder weinend aufgewacht. "Bitte denkt nach, dieses Kind in dem Video war nicht viel älter als meines, welches nebenan friedlich schlief", sagt sie erschüttert.

Kampf gegen Kinderpornographie ja, Material ohne Vorwarnung zusenden nein

Der Absender oder die Absenderin des Videos habe sie gebeten, das Material der Polizei zu melden. Doch dass die Kinderpornographie ohne Vorwarnung auf sie einströmte, entsetze die 27-Jährige. "Nicht nur, dass ich diesen Mann aus dem Video gerne eigenhändig kastrieren würde", erklärt Amira. Sie habe kein Verständnis dafür, dass ihr ein solches Video aus dem Nichts gesendet werde.

Diese Person, die mir als Mutter so ein Video einfach ohne jegliche Warnung zuschickt, sollte dies BITTE unterlassen.

Der Appell von Amira Pocher: Statt konkreter Kinderpornografie solle man ihr nur die Profile der Täter samt einer Vorwarnung schicken, damit sie diese an ihre Kontaktperson von Instagram weiterleiten könne.

Verwendete Quelle: instagram.com/amirapocher

jre Gala


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