VG-Wort Pixel

Amber Heard Diese Frau könnte ihr im Prozess gegen Johnny Depp zum Verhängnis werden

Amber Heard spricht mit ihrer Anwältin.
© EPA | SHAWN THEW / POOL / Picture Alliance
In der letzten Verhandlungswoche des Verleumdungsprozesses von Johnny Depp gegen Amber Heard scheint es noch einmal spannend zu werden. Die Filmproduzentin Jennifer Howell könnte der Angeklagten auf den letzten Metern ganz schön gefährlich werden.

Seit über einem Monat sind Johnny Depp, 58, und Amber Heard, 36, mit ihren skandalträchtigen Enthüllungen rund um den Verleumdungsprozess nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken. Und obwohl sich die Verhandlungen langsam dem Ende zuneigen, wird es auch in der letzten Prozesswoche nicht langweilig. Denn eine einstige Freundin von Ambers Schwester, Jennifer Howell, soll sich vor Gericht nun für Johnny starkmachen.

Jennifer Howell: Ihre Aussage soll Amber Heard schwer belasten

Bevor am kommenden Freitag, 27. Mai 2022, die Schlussplädoyers im Fall Johnny Depp gegen Amber Heard verlesen werden, soll in dieser Woche noch eine wichtige Zeugin aussagen. Dabei soll es sich anscheinend um die Unternehmerin Jennifer Howell handeln, die in früheren Zeiten mit Ambers Schwester Whitney Henriquez, 34, eng befreundet war. Befragt wird sie zum besagten Treppen-Streit, der schon im Scheidungsprozess des einstigen Liebespaares für Aufsehen gesorgt hat.

Um diesen Vorfall geht es

Im Jahr 2015 soll es zwischen Johnny und Amber zu einem handfesten Streit gekommen sein, bei dem angeblich auch Whitney anwesend war. Vor Gericht sagte die 34-Jährige aus, dass der Schauspieler versucht habe, sie die Treppe seines Penthouses hinunterzustürzen. Um sie zu verteidigen, habe Amber eingegriffen und schließlich die Hand gegen ihren damaligen Ehemann erhoben. Daraufhin soll sich Depps Zorn gegen die "Aquaman"-Darstellerin gewendet haben, wie Whitney vor Gericht erzählt: "Johnny hatte Amber mit einer Hand an den Haaren gepackt und schlug ihr mit der anderen wiederholt ins Gesicht." Diese Aussage hat den 58-Jährigen vor Gericht schwer belastet.

Whitney Henriquez sitzt im Zeugenstand.
Whitney Henriquez schildert den Vorfalll vor Gericht.
© ASSOCIATED PRESS | Kevin Lamarque / Picture Alliance

Lief der Treppen-Streit ganz anders ab?

Die Aussage von Jennifer soll nun aber ein anderes Licht auf den berüchtigten Treppen-Streit werfen. Denn die Filmproduzentin gab bereits 2020 zu Protokoll, dass Whitney ihr die Szenen des Streits ganz anders geschildert habe. Es sie viel mehr Amber gewesen, von der die Gewalt ausgegangen sei. Whitney habe ihr nach dem Streit aufgelöst erzählt, dass sie vergeblich versucht habe, die 36-Jährige von Johnny zu lösen. Dabei habe ihre Schwester sie in Rage beinahe die Treppe hinuntergestürzt. Aus dem Protokoll aus dem Jahr 2020 geht zudem hervor, dass Whitney gesagt hat, sie hatte Angst, dass Amber den Schauspieler umbringen würde.

Sollte die Aussage von Jennifer von Depps Anwälten vor Gericht für wahr erwiesen werden, könnte dies nicht nur Amber, sondern auch Whitney wegen Falschaussage schwer belasten.

Verwendete Quellen: bild.de, ontrend.news

Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken