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Amber Heard "Ich werde jeden Tag belästigt, gedemütigt und bedroht"

Amber Heard
© Jim Lo Scalzo / Getty Images
Amber Heard sagte am vergangenen Donnerstag (26. Mai) erneut vor Gericht aus und schilderte, wie sehr sie unter dem Verhalten von Johnny Depp leide. Die Schauspielerin erhalte Morddrohungen, die sich sogar gegen ihre Tochter richten.

Wer im Verleumdungsprozess von Johnny Depp, 58, und Amber Heard, 36, wirklich die Wahrheit sagt, wer seine Erzählungen übertreibt, ausschmückt und manipuliert, das wird vielleicht bis zuletzt nicht lückenhaft geklärt werden können. Was aber schon heute feststeht: Sowohl Johnnys als auch Ambers Leben hat sich nach der Schlammschlacht um ihre Ehe und die gegenseitigen Vorwürfe schon jetzt nachhaltig geändert – vor allem, was die Schauspielkarrieren der beiden angeht. Beide sind der Meinung, mehr als der andere zu leiden. Nun machte Amber erneut im Zeugenstand auf die negativen Folgen für ihr Leben aufmerksam.

Amber Heard erhält Morddrohungen

Als ihr eigener Anwalt Amber befragt, was die Aussagen von Johnny bei ihr ausgelöst haben, geht die 36-Jährige unter Tränen auf das ein, was ihr von außen entgegenschlägt. "Ich werde jeden Tag belästigt, gedemütigt und bedroht", wird Amber unter anderem von "Daily Mail" zitiert. "Selbst wenn ich nur in diesen Gerichtssaal gehe, hier vor der Welt sitze und die schlimmsten Sachen meines Lebens dazu verwendet werden, mich zu demütigen. Die Leute wollen mich umbringen und sagen es mir jeden Tag. Die Leute wollen mein Baby in die Mikrowelle stecken und sagen mir das. Johnny hat gedroht und mir versprochen, dass er mich jeden Tag, den ich lebe, an ihn denken lassen würde, falls ich ihn jemals verlassen würde."

Ambers Meinung nach hat ihr Ex eine erhebliche Mitschuld an den vielen Morddrohungen gegen sie und ihre Tochter Oonagh Paige Heard, die am 8. April 2021 durch eine Leihmutter auf die Welt kam: "Ich verdiene das nicht. Die Angriffe auf mich, die Kampagne, zu der Johnny Millionen von Menschen in seinem Namen veranlasst hat, quälen mich."

Amber Heard

Ist Johnny Depp schuld an Ambers Trauma?

Die Schauspielerin sei traumatisiert, habe schlimme Angstzustände und könne nur durch die Einhaltung bestimmter Regeln weiterleben: "Ich habe Regeln für Mediziner ... Gynäkologen, bei denen ich bin – damit ich keine Panikattacken bekomme oder auslösende Ereignisse dazu führen, dass ich das Trauma wieder erlebe." Natürlich wirke sich das alles auch auf ihre sozialen Kontakte sowie auf ihre Arbeit aus. "Diese Situation wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind. So wie ich heute hier stehe, kann ich keine Karriere machen, ich kann keine Verbindungen zu Menschen aufbauen und ich kann keine Wohltätigkeitsarbeit leisten."

Ob diese Aussagen etwas bei den Geschworenen bewirken werden? In der Öffentlichkeit gilt Amber Heard meist selbst als Täterin, Johnny Depp sei das Opfer ihrer Lügen. Doch am Ende wird das Gericht entscheiden müssen, wer in diesem Gerichtsstreit die Wahrheit sagt.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, youtube.com, tmz.com

jno Gala


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