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Amber Heard Gericht fordert Offenlegung ihrer Spendengelder

Amber Heard
© Karwai Tang / Getty Images
Ring frei zur nächsten Runde im Kampf Johnny Depp versus Amber Heard. Auch fünf Jahre nach dem Liebes-Aus geht die Schlammschlacht weiter. Heard soll das Versprechen, ihren Anteil des Scheidungsgeldes zu spenden, nicht erfüllt haben.

Im März 2021 wurde vor dem Londoner Court of Appeal das nächste Kapitel im Rosenkrieg zwischen dem ehemaligen Hollywoodpaar Amber Heard, 34, und Johnny Depp, 57, geschrieben. Dort fand am 18. März 2021 der Auftakt des Berufungsverfahrens gegen das Urteil statt, in dem es als verhältnismäßig angesehen wurde, dass Depp 2018 in einem Artikel der Tageszeitung "The Sun" als "Frauenschläger" tituliert werden durfte.

Bei dem Richterspruch Ende 2020 wurden Heard zudem sieben Millionen Dollar zugesprochen, die sie von ihrem Ex-Mann auch bereits erhalten hat – und genau dieses Geld soll ein wichtiges Puzzlestück darin sein, Depps Unschuld nun doch noch zu beweisen. Denn die Darstellerin soll das Geld nie gespendet haben, wie sie öffentlich angekündigt hatte.

Johnny Depp + Amber Heard: Ihr Rechtsstreit nimmt kein Ende

Heard hatte bereits zu Beginn des damaligen Verfahrens angegeben, jedwedes Geld, das ihr im Verfahren zugesprochen wird, an ein Kinderkrankenhaus in Los Angeles und an die ACLU-Bürgerrechtsorganisation spenden zu wollen.

Doch dies sei noch immer nicht geschehen, so laut des Berichts Depps Anwalt Andrew Caldecott vor dem Berufungsgericht. Stattdessen habe Heard die großzügige Geste nur vorgetäuscht, um "ihrer Glaubwürdigkeit als Person einen maßgeblichen Schub" zu geben. Dadurch sei "von Beginn an die Waage gegen Herrn Depp gekippt worden". Das Versprechen sei eine "kalkulierte und manipulative Lüge gewesen, um eine positive Wirkung zu erzielen", sagte Depps Anwalt bereits im März. 

Amber Heard und Johnny Depp

Nun erreicht das Team des "Fluch der Karibik"-Stars einen Teilsieg: Amber Heard muss mit offiziellen Dokumenten belegen, dass die Gelder tatsächlich an die entsprechenden Organisationen geflossen sind, wie "Daily Mail" berichtet.

Spendenbescheid könnte den Prozess neu aufrollen

Statt die sieben Millionen Dollar zu spenden – wie eigentlich angekündigt – seien im Januar im Kinderkrankenhaus gerade einmal 100.000 Dollar von Heard eingegangen. Die Spende in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar an die Bürgerrechtsorganisation wurde bis heute nie belegt. Das muss die 34-Jährige jetzt ändern und dem Gericht das ACLU-Dokument vorlegen.

Für Depp ein Teilsieg: Wenn seine Ex-Frau das Geld tatsächlich nicht vollständig überwiesen hat, ändert das die wohltätige Darstellung der Schauspielerin im Prozess gegen "The Sun". Depp könnte das Verfahren wieder aufnehmen.

Amber Heards Anwälte erklären fehlende Zahlungen

Laut Heards Anwälten sei die volle Summe nur deshalb noch nicht gespendet worden, weil Depp nicht müde wird, sie zu verklagen: "Amber wird in ihrem Ziel behindert, weil Herr Depp sie verklagt hat. Deswegen war sie dazu gezwungen, Millionen Dollar auszugeben, um sich der falschen Anschuldigungen von Herrn Depp zu erwehren", zitiert "TMZ" Heards Anwältin Elaine Bredehoft zu Beginn des Jahres. Wie der derzeitige Stand ist, wird die "Paranoia"-Darstellerin nun offenlegen müssen.

Verwendete Quellen: tmz.com, dailymail.co.uk

SpotOnNews


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