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Amber Heard Erste Worte zu Gewaltvorwürfen gegen Johnny Depp

Amber Heard
© Getty Images
Die Scheidung von Amber Heard und Johnny Depp ist erst wenige Monate her. Jetzt spricht Amber erstmals in einem emotionalen Video über häusliche Gewalt

Wir erinnern uns: Ende Mai veröffentliche das amerikanische Online-Portal "TMZ" Bilder von Amber Heard, 30, die sie mit einem blauen Auge zeigten. Johnny Depp, 53, von dem sie wenige Tage zuvor die Scheidung einreichte, soll sie geschlagen haben. Er soll betrunken gewesen sein und unter Drogeneinfluss gestanden haben, als es passierte. Der Rosenkrieg zog sich über mehrere Wochen hin, bis das Ex-Paar endlich zur Einigung kam. Obwohl Heard mehr zugestanden hätte - sie unterschrieb nämlich nie einen Ehevertrag - bekam sie "nur" 7 Millionen Dollar, die sie schließlich wohltätigen Organisationen spendete, die sich um Frauen und Kinder kümmern.

Amber Heard erzählt unter Tränen ihre Erfahrungen

Die wenigsten schienen zu glauben, dass an Heard Vorwürfen etwas dran sei. Depp, der große Hollywoodstar und Frauenschwarm, soll eine Frau geschlagen haben? Fakt ist, dass nie das Gegenteil bewiesen wurde und Amber Heard bei ihrer Version des Rosenkriegs bleibt. Die Schauspielerin arbeitet nun mit dem sogenannten "GirlGaze Project" zusammen. Die Charity veröffentlichte jüngst auf YouTube ein Video, in dem eine sichtbar aufgewühle Amber über ihre eigenen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt spricht - sie spricht seinen Namen zwar nicht aus, trotzdem ist klar, wen sie meint: Johnny Depp. Amber kämpft mit den Tränen, als sie sie fragt: "Wieso passiert mir das? Ich bin stark, ich bin intelligent, ich bin kein Opfer. Es passiert so vielen Frauen, die ihr kennt"

Sie will kein Opfer sein

Die Schauspielerin sei dankbar, gute Freunde zu haben, die immer hinter ihr stehen. "Das Wort 'Opfer' bringt so viel Scham mit sich. Es passiert vielen Frauen. Aber wenn es in den eigenen vier Wänden passiert. hinter geschlossenen Türen und mit jemanden, den du liebst, ist es nicht so einfach. Hätte mich ein Fremder so behandelt, wäre die Sache ganz anders." Im weiteren Verlauf des Clips fordert sie Frauen auf, ihre Stimme auch dann zu erheben, wenn sie Angst haben.

Das Video ist im Internet mittlerweile aus ungeklärten Gründen nicht mehr aufrufbar.



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